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    Homepage > Telefontechnik > Chronik des Fernmeldeamtes Gießen
    Fernmeldeamt Gießen wird nach....  34 von 74eine Seite zurückeine Seite vor

    Eine Dokumentation der geschichtlichen Entwicklung des Fernmeldewesens in Mittelhessen

    Fernmeldeamt Gießen wird nach Norden hin ausgeweitet
    • 1958 Kurznachrichten: 
    • 1. März: Der Bereich des Fernmeldeamtes (FA) Gießen wird nach Norden hin ausgeweitet. Die bisher dem FA Kassel zugeordnete Fernmeldebetriebstelle Frankenberg wird in das Gießener Amt eingegliedert und bildet zusammen mit der Betriebsstelle Biedenkopf den Fernmeldebezirk (FBz) Biedenkopf.


      Gleichzeitig wird vom Fernmeldebaubezirk Dillenburg der Bereich Biedenkopf abgetrennt und mit den Baudienststellen Frankenberg zum Fernmeldebaubezirk (FBBz) Biedenkopf zusammengefasst.
      Im Zuge der Umstrukturierung erfolgt auch die Aufteilung des FBBz Gießen in je einen Baubezirk mit oberirdischen bzw. unterirdischen Bauaufgaben.
      Somit sind dem FA-Gießen 5 Fernmeldebezirke (FBz), 7 Fernmeldebaubezirke (FBBz) und 1 Technischer Baubezirk (TBz) zugeordnet.
       
    • 8. März: Im Ortsnetz Gießen startet der vereinfachte Selbstwählferndienst. Zunächst sind die Selbswählverbindungen jedoch beschränkt auf den Verkehr nach Frankfurt und Offenbach.
      Am 7. Juni beginnt der SWF-Verkehr mit Wetzlar.

    • 8. März: In Grünberg wird die Handvermittlung abgeschaltet und durch eine Wählvermittlungsstelle mit 350 AE, System 50p mit HDW 46 ersetzt.
       
    • Nach dreijähriger Bauzeit wird Anfang des Jahres das neue Stadtpostamt fertig gestellt. Damit endet ein jahrelanges Provisorium in den Räumen des alten Karstadtbaus im Seltersweg 28.
      Auf dem Grundstück „Neue Bäue“ – Ecke Sonnenstraße erhebt sich nun das moderne, fünfstöckige Gebäude, in dessen Erdgeschoss Schalterhalle und Postschließfächer untergebracht sind. In die vier oberen Stockwerke sollen die Verwaltungsdienststellen des Fernmeldeamtes einziehen. Vor dem Baubeginn im März 1955 musste zunächst das Grundstück von den Trümmern geräumt werden. Hier standen ursprünglich das ehemalige Pädagogium und das Klubhaus des Gießener Gesellschaftsvereins, die am 6. Dezember 1944 in der verherenden Bombennacht zusammen mit der Gießener Altstadt untergingen.

    • 18-21. März: Ein Teil der bisher behelfsmäßig untergebrachten Verwaltungsdienststellen des Gießener Fernmeldeamtes ziehen um die 4 Obergeschosse des neuen Stadtpostamtes Neue Bäue/Ecke Sonnenstraße.
       
    • Nachdem die Gießener Stadtverordneten dem Verkauf des Grundstücks Liebigstraße 16 zugestimmt haben, kauft die Deutsche Bundespost am 1. März 1958 das Gelände zur Errichtung eines neuen Fernmeldegebäudes.

    • 31. Mai: Die Handvermittlung in Hungen wird abgeschaltet und durch eine OVStW mit 350 AE, System 50p mit HDW 46 ersetzt.
       
       
    • Durch die stetige Zunahme an Fernschreibteilnehmern und den weiteren Ausbau des TW-Netzes wird die Schaffung einer eigenen Dienststelle für den Betrieb der Fernschreibeinrichtungen notwendig. Im Juli wird in Gießen die neue Dienststelle gegründet. Sie beinhaltet die Tätigkeitsbereiche UFs (Unterhalten von Fernschreibeinrichtungen), UT (Unterhalten von Telegrafenvermittlungsstellen), TÜ (Telegrafen-Übertragungsbetrieb, sowie eine Telegrafie- Prüf- und Meßstelle.

      Zu diesem Zeitpunkt bestehen neben den TW-VStn Gießen, Limburg und Marburg TW-Teilvermittlungsstellen in Biedenkopf, Herborn, Dillenburg und Stadt Allendorf, die über WT 51 Systeme an die TW-Vermittlungsstelle Gießen angebunden sind.

    • Der zunehmende TW-Auslandsverkehr erfordert eine Umbenennung des Telegrafenwählnetzes (TW) in Telex-Netz (Telegram Exchange).
      Die Vermittlungsstellen werden künftig mit „TxVSt“ bezeichnet.

      Datum Bezeichnung
      15.09.1958 Erster Einsatz von Telefax-Geräten in Gießen und Marburg
      17.09.1958
       
      Inbetriebnahme einer FREDA-Endstelle (Empfang) für das 1. Fernsehprogramm in der Funkübertragungsstelle Biedenkopf 1 auf der „Sackpfeife“.
      23.09.1958 Erweiterung der Teil-TxVSt Marburg auf 60 Beschaltungseinheiten.
      26.09.1958 Einrichtung eines WT-51 Systems zwischen Ewersbach und Dillenburg.

       

    • An Ortsvermittlungsstellen (OVStW) werden im Laufe des Jahres erweitert:

      Datum

      Ort System

      8.02.1958

      Niederweidbach auf 150 Anschluss Einheiten (AE) System 34

      2.08.1958

      Hohensolms auf 100 AE System 50p, HDW 46

      9.08.1958

      Niederweimar auf 150 AE System 34

      19.12.1958

      Dauborn auf 300 AE System 50p, HDW 46

       

      Katzenfurt auf 100 AE System 50p, HDW 46

       

      Kölschhausen auf 60 AE System 50p, HDW 46

      13.12.1958
       

      In Londorf wird die Handvermittlung abgeschaltet
      Ersatz durch eine OVStW mit 250 AE
      System 50p, HDW 46
       

    • Die Marburger FernVStHand wird im August um 3 Fernplätze erweitert.
      Im Dillenburger Fernamt kommen Ende des Jahres 2 weitere Fernschränke hinzu.

    • 18. Dezember: Auch in Mücke, das noch dem FA Fulda zugeordnet ist, läuft die Zeit der handvermittelten Ortsgespräche ab. Die Anlage wird abgebaut und durch eine OVStW mit 250 AE, System 50p mit HDW 46 ersetzt.

    • 1958 Statistik


      ÜF-Bereich
      KVSt-Bereich

      Ortsgespräche

      handverm.
      Ferngespräche

      SWFD
      Gespräche

      Gießen

      6.523.808

      1.842.600

      352.729

      Marburg

      3.937.312

      1.257.457

      -.-

      Limburg

      3.570.604

      1.531.447

      -.-

      Wetzlar

      3.151.537

       844.580

      518.725

      Frankenberg

      841.736

      397.059

      -.-

      Biedenkopf

      992.697

      592.375

       -.-

      Weilburg

      1.037.361

      460.274

      -.-

      Dillenburg

       2.268.810

      1.247.952

       -.-


       
      1.1958: Bereich FA Gießen

      Fernschreibanschlüsse

      Rundfunkteilnehmer

      Fernsehteilnehmer

      Personalstand

       241

      196.883

      25.717

      1079


     


    Plan der Fernmeldebezirke und F-Betriebsstellen im Fernmeldeamt Gießen – Stand 1958
    Plan der Fernmeldebezirke und F-Betriebsstellen im Fernmeldeamt Gießen
    Stand: 1. Februar 1958

    Quellen Bild und Text: Seniorenbeirat der Deutschen Telekom in Giessen
    zur Homepage SBR Giessen
    Zeitraum  1958
    Land:  D
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Gießen - Start Selbstwählferndienst nach Frankfurt und Offenbach Weitere Informationen verfuegbar Gießen - Start Selbstwählferndienst nach Frankfurt und Offenbach  

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