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    Homepage > Telefontechnik > Chronik des Fernmeldeamtes Gießen
    Ereignisse am Kriegsende  14 von 74eine Seite zurückeine Seite vor

    Eine Dokumentation der geschichtlichen Entwicklung des Fernmeldewesens in Mittelhessen

    Ereignisse am Kriegsende
    1945 Krieg - Postamt Marburger Strasse
    • 1945
    • Das rechte Bild zeigt das durch den Luftangriff zerstörte Postgebäude in der Marburger Bahnhofstraße.

    • Der Verwaltung des Postamts Gießen sind folgende Wählvermittlungsstellen angegliedert:
      Gießen, Butzbach, Großen Buseck, Großen Linden, Grünberg, Hungen, Laubach, Lich, Lollar, Londorf, Mücke, Münzenberg, Rodheim und Sellnrod.

    • 22. Februar: Durch alliierte Bomberverbände erfolgt ein schwerer Luftangriff auf die Stadt Marburg. Das Klinik- und Bahnhofsviertel wird stark in Mitleidenschaft gezogen. An dem Postgebäude in der Bahnhofstraße entstehen erhebliche Schäden.

    • 3. März: Bei einem Fliegerangriff auf die Stadt Gießen werden das Dach und ein Teil der Fenster des Fernmeldegebäudes im Hinterhof des Postamtes zerstört.

    • Nach den Fliegerangriffen zwischen dem 1. und 14. März auf Niederscheld, Wallau und Marburg fallen bis auf eine Leitung nach Frankenberg alle Biedenkopfer Fernleitungen aus.
      Die Wählämter Breidenbach, Gönnern und Fischelbach sind tagelang ohne Verbindung mit dem Biedenkopfer Fernamt.

    • 15. März: In der Wählvermittlungsstelle Biedenkopf wird ein Drahtfunkverstärker aufgebaut, der jedoch wegen der Kriegsereignisse nicht mehr in Betrieb geht.

    • Im Zeitraum vom 28. Mai 1944 bis zum 29. März 1945 wird die Industriestadt Wetzlar von insgesamt 23 Fliegerangriffen heimgesucht. Mehr als 300 Menschen, darunter auch 3 Postangehörige, kommen bei den Angriffen ums Leben.
      Die Kriegsereignisse haben auch die Einrichtungen des Fernmeldedienstes erheblich in Mitleidenschaft gezogen und große Teile des Netzes zerstört.

    • 21. März: Ein weiterer Luftangriff um 11.45 Uhr auf Gießen gilt dem Gebiet des Telegrafenamtes und des Eilgüterschuppens. 10-12 Tote sind zu beklagen.
      Bis zum Zusammenbruch ist eine Telegrafenleitung Gießen-Frankfurt und eine Telegrafenleitung Gießen-Berlin in Betrieb.
      Die oberirdische Hochspannungsanlage für das Verstärkeramt Klein-Linden wird umgebaut und in die unterirdischen Räume verlegt.
      Bei Kriegsende sind in den Bereichen Limburg und Weilburg das Kabel- und Freileitungsnetz stark beschädigt. Die Vermittlungsstellen bleiben mit Ausnahme der OVSt Obertiefenbach und der Verstärkerstelle Limburg unbeschädigt.

    • 26. März: Mit dem Einmarsch der amerikanischen Truppen in Limburg wird auch das Postamt besetzt und der Amtsvorsteher von der Mühlen aus seiner Dienstwohnung ausgewiesen.
      Der gesamte Fernsprech- und Telegrafenverkehr in den Bereichen Limburg und Weilburg kommt zum Erliegen.
      Das Limburger Postgebäude wird während der Ausgangszeit von 8:00 bis 18:00 Uhr von 12 Postbeamten im zweistündigen Wechseldienst bewacht, um Plünderungen zu verhindern.
      Für die Kommandostellen der amerikanischen Truppen in Limburg werden nach wenigen Tagen zwei Fernschränke in Betrieb genommen.

    • 28. März: Nur wenige Stunden vor dem Einmarsch der Amerikanischen Truppen in Gießen wird das Verstärkeramt Klein-Linden durch ein deutsches Sprengkommando zu 90% zerstört.
      Technische Einrichtungen im Wert von etwa 227.000 RM gehen dabei verloren.
      Die diensthabenden Mitarbeiter hatten vor Beginn der Sprengung auf Befehl des Sprengkommandos das Amt verlassen.

    • 28. März: Die Stadt Gießen und die angrenzenden Bezirke werden von den alliierten Truppen besetzt. Kämpfe von Bedeutung finden nicht statt. Schäden an den Gebäuden der Post treten bei der Besetzung nicht auf.

    • 28. März: Am Morgen rückten Panzerverbände der 7. US-Armee von Gießen und vom Westen her auf Marburg zu und nehmen die Stadt ein, deren kampflose Übergabe kurz zuvor vom kommandieren Offizier des 519. Regiments verfügt worden war.

    • 29. März: Um 17 Uhr besetzen amerikanische Truppen Biedenkopf. Der Fernsprech- und Telegrafendienst wird komplett eingestellt.

    • 29. März: Die amerikanischen Truppen besetzen das Frankenberger Fernamt. Bis auf eine lokale Kabelstörung –Polen hatten ein Stück Kabel im Wählerraum herausgeschnitten- können die Einrichtungen betriebsfähig übergeben werden.

    • 29. März: Amerikanische Truppen nehmen die Stadt Wetzlar ein. Bei den Kämpfen kommt es durch Artilleriebeschuss zu Schäden an der Rückfront des Posthauses in der Hausergasse.
      Einen Tag später besetzen die Truppen das Wetzlarer Postamt und richten beträchtliche Schäden an den fernmeldetechnischen Einrichtungen an. Der Betrieb kommt zu Erliegen.

    • 30. März: Amerikanische Besatzungssoldaten richten in der Wählvermittlungsstelle Biedenkopf schwere Zerstörungen an. Das Fernamt bleibt unbeschädigt.
      In der Ortsvermittlungsstelle Holzhausen kommt es ebenfalls durch Truppenteile zu Vandalismus. Hier sind die Zerstörungen jedoch nicht so schwer.
      In der Biedenkopfer Stadtgasse wird durch die Besatzungssoldaten das Fernsprechhäuschen abgesägt und verschleppt.
      Spätestens am 30. März 1945 ist der gesamte Fernsprech- und Telegrafenverkehr im Bereich des späteren Fernmeldeamtes Gießen abgeschaltet oder durch die Ereignisse der letzten Kriegstage zum Erliegen gekommen.




    Quellen Bild und Text: Seniorenbeirat der Deutschen Telekom in Giessen
    zur Homepage SBR Giessen


    Zeitraum  1945
    Land:  D
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Von der Stunde Null Weitere Informationen verfuegbar Von der Stunde Null Weitere Informationen : Postgebäude in der Marburger Bahnhofstraße Weitere Informationen verfuegbar Postgebäude in der Marburger Bahnhofstraße

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