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    Erdsystem ohne Steuerschalter - Teil 1  3 von 8eine Seite zurückeine Seite vor

    Erdsystem ohne Steuerschalter - Teil 1
    Maschinenzahlengeber

    Eine weitere Verbesserung der automatischen Wählertechnik brachte das Steuerschalterlose Erdsystem.

    Die Grundbedingungen seiner Schaltung kennzeichneten sich durch Speisung der Teilnehmer vom eigenen Amt mittels einer Übertragung bzw. Speisebrücke im I. GW oder dem GW in einer Stromstossübertragung, was sehr wichtig in unterteilten Netzen war.

    Einführung der Unterämter mit Überwachung vom Hauptamt aus. Durch Einführung der II. VW und die Schaffung großer vollkommener Bündel mit Wählern mit nur einer kleiner Kontaktzahl. Einführung von Misch- und Staffelschaltungen und damit Schaffung großer unvollkommener Bündel.

    Einführung des Fernverkehrs über die Ortswähler unter Ersparung des Vorschalteschrankes in der Handvermittlung mit selbsttätiger Umschaltung der LW  von Orts- auf Fernverkehr  mit Hilfe eines Stromstoßes durch das Fernamt , wodurch die Anschaltung eines Relaissatzes für Fernverkehr über Fernnachwähler an dem betreffenden LW veranlasst
    Wurde.

    Das Bild zeigt einen Maschinenzahlengeber für halbselbsttätigen Betrieb mit 12 Zahlengeben, oben der Kontaktkranz für die Steuerung der Stromstossabgabe, unten die dazugehörenden Relaissätze


    Erdsystem mit und ohne Stromstossübertragung

    Das rechte Bild zeigt ein Erdsystem mit und ohne Stromstossübertragung.

    Es war das Aufschalten auf bestehende Ortsverbindungen und Trennung vorgesehen, durch den Ersatz des Steuerschalters durch Relais in allen Nummernempfängern (Wahlstufen) und durch Antrieb der Wähler beim selbsttätigen Drehvorgang mit Wechselstrom von 50 Hertz. Der Wechselstrom wurde von Maschinen geliefert.

    Das Teilnehmerbesetztzeichen wurde vom I. GW auf die Sprechleitung gegeben, wodurch die anderen GW und der LW sofort frei geschaltet wurden.

    Dieses System stellte bedeutenden Fortschritt dar, dessen wichtigste Grundlagen, wie die Speisung vom eigenen Amt, Unterämter mir Überwachung vom Hauptamt, große vollkommene und unvollkommene Bündel und Fernverkehr über die Ortswähler noch lange Zeit Richtungweisend waren und dann allgemein auch verwendet wurden.

    Bei der Entwicklung und Einführung dieses Systems mussten viele Schwierigkeiten in kurzer Zeit gelöst werden. Durch die für die Speisung der Teilnehmer vom eigenen Amt erforderlichen Stromstossübertragungen bei Unterämtern mussten auch Wahlstromstöße zusätzlich hier übertragen werden, was die Gefahr von Stromstoßverzerrungen vergrößerte. Die Stromstoßübertragung mit dem Stromstoßrelais, die Grundlage der Wählertechnik, musste daher unter Berücksichtigung aller Einflüsse und zulässigen Abweichungen sehr  sorgfältig ausgearbeitet werden.

    Bei der Einführung von großen vollkommenen Bündeln mit Hilfe einer II. VW Stufe, (sowie bei unvollkommener Bündel mit Hilfe Misch- und Staffelschaltungen musste die beste Gruppierung und die beste Verteilung erforscht werden. Es waren dazu viele Versuchsaufbauten und viele Leistungsmessungen erforderlich.

    Reststromstöße, die das Schleudern der Wähler verursachen, mussten auch bei unvollständigen Verbindungen grundsätzlich unterbunden werden.

    Bei Unterämtern mussten die gewöhnlichen Überwachungs- und Alarmzeichen zum Hauptamt über die vorhandenen Sprechleitungen übertragen und Prüfmöglichkeiten geschaffen werden.

    Die Prüfung der Anschlussleitungen mit den Teilnehmergeräten und dem Nummernschalter musste vom Hauptamt aus über die vorhandenen Verbindungsleitungen möglich sein.


     


    Zeitraum  ab 1913
    Land:  D
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : halbselbsttätiges Erdsystem mit Steuerschalter Weitere Informationen verfuegbar halbselbsttätiges Erdsystem mit Steuerschalter Weitere Informationen : Erstes Erdsystem mit Steuerschalter Weitere Informationen verfuegbar Erstes Erdsystem mit Steuerschalter
    Weitere Informationen : Erdsystem ohne Steuerschalter - Teil 2 Weitere Informationen verfuegbar Erdsystem ohne Steuerschalter - Teil 2  

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