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    Endamt 57 Übersicht
    Übersichtsplan für das Endamt 57

    Wie bei dem Wählsystem 50, so sind auch beim Wählsystem 55 Ausführungen für kleine Ämter geschaffen worden. In kleineren Ortsnetzen sind dann noch wirtschaftliche Anlage und Betriebskosten zu erreichen. Während das Endamt 56 nur für einen Endausbau bis 90 Anschlusseinheiten (AE) vorgesehen ist, kann das Endamt 57 bis 800 AE ausgebaut werden.

     

    Grundsätzlich werden die gleichen Bauteile wie für das Wählsystem 55 verwendet.

     

    Die Schaltungen haben, bis auf den Anrufsucher, nur geringe Abweichungen gegenüber dem Wählsystem 55. Die größten  Unterschiede liegen im Amtsaufbau.

     

    Gruppierungen

     

    Einen Übersichtsplan vom Endamt 57 zeigt das Bild. Bei der Gruppierung ist davon ausgegangen worden, den Ausbau des Amtes in möglichst kleinen Stufen ausführen zu können. Als Anrufsucherstufe werden nur die 100teiligen Wähler eingesetzt.

     

    Jeweils 100 Teilnehmerschaltungen (TS) werden von einer Anrufsuchergruppe erfasst. Nach den bisherigen Erfahrungen mit dem Endamt 51 kann mit einem Verkehrswert bis zu 3,5 Erlang pro Hundertergruppe gerechnet werden. Hierfür wären nach den Berechnungsunterlagen unter Zulassung von 2 % Verlust 8 Anrufsucher (AS) erforderlich. Um in besonderen Fällen auch Verkehrswerten bis zu 5,0 Erlang zu erreichen, können in die Gestellrahmen max. 10 AS eingebaut werden. Auf den Einsatz von II.AS wird in Ämtern unter 1000AE verzichtet. Die II. AS können in kleinen Ämtern nicht wirtschaftlich ausgenutzt werden.

     

    Für jede 100er-Gruppe sind 10 Teilnehmerschaltunen für Einzel bzw. Sammelanschluss (TS 55/5) und 90 TS für Einzel- bzw. Zweieranschluß (TS 55/2) vorgesehen, die in vier Grundplatten zu je 25 TS aufgeteilt sind. Da die TS-Eingänge und LW-Ausgänge auf getrennten Streifen des Hauptverteilers (Vh) liegen, können beliebig viele Teilnehmer ohne Rufnummernänderung als Zweierteilnehmer geschaltet werden.

     

    Für Wählsternanschlüsse ist ein besonderer Gestellrahmen mit Wählstern Übertragungen 55 vorgesehen. Da hierfür keine eigene TS benötigt wird, können die drei Hauptleitungen jeder Wählsternübertragung direkt auf die freien Schritte des AS gelegt werden.

     

    Die I. Gruppenwäh1er sind mit den AS über Zwischenverteiler (Vz) gekoppelt, um eine gleichmäßige Verkehrsverteilung zu ermöglichen. Die Ausscheidung der Teilnehmer bei Zweieranschlüssen übernimmt der I.GW für Zweieranschlüsse (I.GW 55z). Wie beim System 55 hat er in den Gruppen 1 bis 9 je 10 Ausgänge und in Gruppe 0 bis 19 Ausgänge für den abgehenden Fernverkehr.

     

    Die Leitungswähler sind wegen der TS 55/5 grundsätzlich für Einzel und Sammelanschlüsse (OFLW 55s) vorgesehen. Für Prüfzwecke wird jeweils ein OFLW pro Hundertgruppe als Prüf -OFLW (PrOFLW 55s) eingesetzt, der in Zusammenarbeit mit dem Prüfgruppenwähler

    das Prüfen der Teilnehmerleitungen ermöglicht.  

    Bis zu max. 8 OFLW werden zusammen mit den TS und AS in einem Gestellrahmen eingebaut  und bilden eine Hundertergruppe. Für Zweier- und Wählsternanschlüsse können besondere OFLW Gruppen gebildet werden.

     

    Der ankommende Fernverkehr wird über Ortsgruppenwähler (OGW) den OFLW zugeführt. In seiner Schaltung unterscheidet er sich nicht von einem II./IV. GW des Systems 55. Im Bedarfsfalle kann die Orts Ansage aufgeschaltet werden.

     

    Wie bei den großen Ämtern sind Anschaltpunkte vorgesehen, um alle erforderlichen Verkehrsmessungen durchzuführen.

     


    Vereinfachter Übersichtsplan für das Teilamt 57

    Treten an die stelle der I.GW Stromstoßübertragungen (StrUe), so wird aus dem Endamt, das in sich ein Vollamt bildet, das Teilamt 57. Die Stromstoßübertragungen übernehmen im abgehenden Verkehr die Teilnehmerspeisung, während die Richtungsausscheidung durch I./II. GW im übergeordneten Vollamt vollzogen wird. Im ankommenden Verkehr werden II. GW an Stelle der OGW eingesetzt.

     

    Einen vereinfachten Übersichtsplan zeigt die Abbildung.

     

    Bei 3adrigem verkehr zum Vollamt werden gehende und kommende Übertragungen nicht benötigt.

     


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Teilnehmerschaltung Weitere Informationen verfuegbar Teilnehmerschaltung  

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