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    Homepage > Telefontechnik > Endämter mit Koordinatenschalter
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    Einleitung
    mittleres Endamt mit Koordinatenschaltern und Zählmagneten von der Vorderseite

    Bericht von der Firma Standard Elektrik Lorenz aus dem Jahr 1959


    Obwohl die Deutsche Bundespost zum Ausbau des Fernsprechnetzes schon in den vergangenen Jahren erhebliche Mittel eingesetzt hat und eine große Zahl von neuen Teilnehmern angeschlossen wurden, so war auch noch in Zukunft mit einem starken Teilnehmerzugang zu rechnen.

    Die beträchtliche Verkehrszunahme im Fernverkehr konnte nur durch die Beschaffung von zahlreichen Einrichtungen für den Selbstwählferndienst bewältigt werden; dennoch mussten auch die handbedienten Fernämter nicht unbeträchtlich erweitert werden. Mit der Einführung des Selbstwählferndienstes sind sowohl der Verwaltung wie auch den Teilnehmern die Vorteile dieser modernen Verkehrsform zugutegekommen. Um diese auch bei kleinen Ortsnetzen ausnutzen zu können, ist es erforderlich, die hier noch häufiger anzutreffenden handbedienten Vermittlungsstellen gegen Wählanlagen auszutauschen. Soweit noch Ämter mit älteren Wählsystemen ausgerüstet sind, sucht man diese den Anforderungen des Selbstwählferndienstes anzupassen. Neubauten und Erweiterungen bestehender Ämter erfolgen seit Jahren nur noch mit solchen Einrichtungen, die die Forderungen des Selbstwählferndienstes voll erfüllen.

    Bei der Entwicklung des Wählsystems 50 wurden diese Forderungen berücksichtigt; für den Einsatz in Vermittlungsstellen bis zu einigen hundert Teilnehmern ist eine besondere Bauform dieses Systems (das Endamt 51) vorgesehen, die auf die Verkehrswerte und Raumverhältnisse solcher kleineren Ämter zugeschnitten ist.

    Vermittlungsstellen dieser Größe sind im Allgemeinen unbewacht. Daher muss für sie möglichst geringer Aufwand für Pflege und Wartung gefordert werden. Es lag nahe, eine Ausführungsform gleicher Systemeigenschaften zu entwickeln, die ausschließlich relaisartig arbeitende Elemente verwendet. In Gestalt des Koordinatenschalters KS 53 und des Zählmagneten ZM 53  standen solche Bauelemente zur Verfügung, die sich schon in der Nebenstellentechnik bewährt haben.


    Koordinatenschalter KS 53 - Ortsgruppenwähler - OGW

    Der Koordinatenschalter und der Zählmagnet verwenden Edelmetallkontakte und arbeiten nahezu erschütterungsfrei, da die Anker, wie bei Relais, nur einfache Kippbewegungen ausführen.

    Weil sie keiner Schmierung bedürfen, entfallen die regelmäßigen Arbeiten, die mit einem Ölen und Fetten zwangsläufig verbunden sind. Alle Spulen sind selbstschützend und nehmen eine im Vergleich zu nur impulsweise belastbaren Antriebsspulen kleine elektrische Leistung auf.

    Die Prinzipien der Direktwahl, die in Deutschland die Systementwicklung bestimmten, brauchen auch beim Koordinatenschalter nicht verlassen zu werden, wenn man jedem Einzelwähler eines Koordinatenschalters einen oder mehrere Zählmagnete des Rufnummernempfängers zuordnet.

    Das Schalter Endamt, das durch kombinierte Verwendung von Koordinatenschalter und Zählmagnet entstanden ist, kann mit bestehenden Amtseinrichtungen ohne besondere Anpassungsglieder zusammenarbeiten, da es alle Kriterien des Systems 50 aufweist.

    Es ist i. a. für einen Endausbau von 500 Teilnehmern vorgesehen.

    Das erste Amt dieser Art wurde im April 1955 in Beilstein (Knotenamtsbereich Heilbronn) eingeschaltet und weitere zwölf Ämter wurden inzwischen in Betrieb genommen. Im Knotenamtsbereich Bremerhaven werden bis Ende 1959 weitere zehn Schalter Endämter gebaut werden.

    Durch den geschlossenen Einsatz dieser zehn Endämter innerhalb eines Pflegebereiches kann die Verminderung der Pflegekosten besonders wirksam werden. Quelle: Mittlere Endämter mit Koordinatenschaltern von Dipl. Ing. D. Graf Standard Elektrik Lorenz

    Zur Bildersammlung vom mittlere Endamt mit Koordinatenschalter


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Koordinatenschalter KS 53 Weitere Informationen verfuegbar Koordinatenschalter KS 53  

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