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    Einführung Druckluftüber....  6 von 52eine Seite zurückeine Seite vor

    Einführung Druckluftüber­wachung an Fernmeldekabel
    Kompressoranlage

    Die mittels fest eingebauter stationärer Druckluftüberwachungsanlagen werden die ständig unter Druckluft stehenden Fernmeldekabel überwacht. Das Eindringen von Feuchtigkeit kann mit  einer enorm großen Sicherheit verhindert und entstehende Fehler überwacht werden. Die hier beschriebene Technik zeigt den Stand aus dem Jahr 1968.  

     

    Durch ein ständiges und gezieltes Überwachungsverfah­ren sind Isolationsverluste und totale Kabelausfälle zu einem sehr hohen Prozentsatz vermeidbar. Ohne Druckluftüberwachung wären die  die Fernmeldekabel sich selbst überlassen. Es würde kein Schutz bestehen und die Kabel wären ungeschützt den Witterungseinflüssen und sonstigen Einwirkungen z. B. Wasserrohrbrüche, Überschwemmungen usw. ausgesetzt.  

     

    Undichte Stellen treten entlang einer Kabelstrecke an der Kabelumhüllung, bei Muffen im  Bereich der Lötstellen, Pupinspulenkästen, Kondensatormuffen, Ergänzungsnetzwerke usw. auf. Diese Undichtigkeiten entstehen durch Alterung und durch versteckte Fehler und  Mängel, z. B. schlechte Lötarbeiten usw. Die Ursache ist  meistens  durch äußere Einwirkungen begründet wie  z. B.  Umlagerungsarbeiten in Kabelkanalanlagen vor den Kabelzieh- und Löt­arbeiten, durch Instandsetzungs- und Änderungsarbeiten in Kabel­kanalanlagen.  

     

    Durch die permanente Einspeisung von Druckluft mittels  Druckluftüberwachungsanlagen in die Fernmeldekabel besteht die Möglichkeit einer ständigen Manteldichtigkeitskontrolle. 

     

    Bei Undichtigkeiten ist bis zu einem bestimmten Maße eine gewisse  Sicherheit gegeben, weil von der  Druckluftüberwachungsanlage im Bedarfsfalle, abhängig vom  Gesamtströmungswiderstand, Luft in das beschädigte Kabel nach­strömt und das Eindringen von Feuchtigkeit dadurch verhindert . zumindest weitgehend verhindert wird. Die nachströmende Luft wird ständig ge­messen. Beim Erreichen eines vorher eingestellten Wertes der Luftströmung erfolgt selbstständig eine Fehleranzeig mit Alarmmeldung. Nach dem Eintreten des Fehlers kann dann durch eine Fehler­ortung die entstandene Ursache der Undichtigkeit geortet und beseitigt werden. Hieraus ergeben sich die Forderungen, die an eine Druckluftüberwachungs­anlage gestellt werden muss.

     

    Das rechte Bild zeigt eine Kompressoranlage der Firma Peter Lancier.
    Der Kompressor hat eine Ansaugleistung von 170 l/min

     

    Im unteren Teil des Bildes ist  der 250 Liter Kessel mit dem Kompressor Aggregat zu sehen, in dem mittleren Teil  befindet sich der Schaltkasten und links und rechts davon die  Gel-Behälter mit der Bezeichnung A und B.



    Druckluft Verteilertafel

    Das rechtge Bild zeigt die eine Verteilertafel. An diese Tafel können 10 Kabel angeschlossen werden. Die roten Knöpfe sind die Schnellverschlussventile, in waagrechter Stellung eingeschaltet. Darunter sind hinter dem Glas die Signalkontaktgeber zu erkennen  

     

    Forderungen an eine Druckluftüberwachungsanlage: 

     

    Um den höchsten Grad der Betriebssicherheit garantieren zu können, muss zunächst eine Druckluftüberwachungsanlage selbsttätig und mit einer erhöhten Stabilität, unabhängig von der Belastung, über eine, sehr langen Zeitraum gleichmäßig arbeiten. Der Ausfall einer so wichtigen Anlage muss rechtzeitig durch Alarmsignale angezeigt werden.

     

    Die von der Kompressoranlage erzeugte Druckluft muss weitgehend trocken und gereinigt sein. Der Druck der permanent eingespeisten Luft muss bei normalen Belastungen konstant 5000 mm WS bleiben. Außerdem muss für jedes angeschlossene Kabel der Luftfluss ständig messbar sein. Bei einem vorher eingestellten Wert der durchfließenden Luftmenge muss eine Signalgabe (Störungsmeldung) erfolgen.

     

    Auf Grund dieser Forderungen ergibt sich der nachstehend beschrie­bene Aufbau der Druckluftüberwachungsanlage.

     

    Aufbau der Druckluftüberwachungsanlagen:

     

    Die Druckluftüberwachungsanlagen bestehen aus der Kompressor­anlage (oberes Bild) mit den darin enthaltenen technischen Teilen zur Erzeugung der komprimierten und gereinigten Trockenluft, der Verteilertafel (unteres Bild) mit der Verteilungsvorrichtung und den in die Verteilungsvorrichtung eingebauten Signalkontaktgebern und den Schnell­schlussventilen.

     

    Diese Teile der Druckluftüberwachungsanlage sind meist in der Nähe der Kabeleinspeisung aufgebaut. 

     

    Im Wählersaal oder in den Räumen des Hauptverteilers sind der Siche­rungskasten,  Kontrollkasten und die Anzeigetafel untergebracht.

     

    Sämtliche Signale (Störungen) oder eine Zustandsänderung werden von dieser Anzeige  optisch und akustisch angezeigt. Die akustischen Signale sind abschaltbar, während die opti­schen Signale erst nach der Beseitigung der Störung selbsttätig verlöschen.


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Kompressoranlage Weitere Informationen verfuegbar Kompressoranlage  

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