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    Egger-Elektromotor  19 von 44eine Seite zurückeine Seite vor

    Egger-Elektromotor
    Egger-Elektromotor

    Bei diesem nach dem Prinzip der Dampfmaschine konstruierten Elektromotor wird die Kraft des Dampfes durch elektromagnetische Kräfte ersetzt.

    • Konstrukeur: Martin Egger
    • Baujahr: ca. 1880

    Der Urheberrechtsinhaber dieses Werkes, veröffentliche es als gemeinfrei. Dies gilt weltweit. Ausgestellt im Technischen Museum in Wien


    Egger-Elektromotor - Zeichnung

    Zeichnung vom Elektromotor nach Egger.

    Als besonders günstig bezüglich des Nutzeffectes hat sich nach den Messungen von R.Handmann die Construction des von Martin Egger in Mariaschein erfundenen Motors, welcher in dem obigen Bild abgebildet ist, herausgestellt.

    Derselbe besteht aus 4 Hufeisenelektromagneten E1, E2, E3, E4 welche in Rechteckform, wie aus der Figur ersichtlich ist, mit den Polen nach aufwärts auf einer Grundlplatte befestigt sind.

    Die zugehörigen Anker aus weichem Eisen sidn mittelst freibeweglicher Gehänge an den Punkten h1, h2, h3 h4 der beiden um die Axen c1,c1 drehbaren Hebel angehängt und ausserdem mit Führungen f1, f2, f3, f4 versehen.

    Mittelst Pleuel- und Kurbelstangen stehen diese beiden Hebel mit der Schwungradwelle des Motors in Verbindung, auf welcher auch die Stromsteuerung s angebracht ist. Letztere besteht aus einer Walze, gegen welche 5 Metallfedern angedrückt sind, so dass sie neben einander über die Oberfläche derselben schleifen.

    Bildquelle: Public Domain Schutzfrist abgelaufen.


    Beschreibung:

    Der Egger-Elektromotor stellt einen historischen Elektromotor dar, welcher von Martin Egger, Jesuitenpater und Professor für Physik am Gymnasium in Mariaschein in Nordböhmen, um das Jahr 1875 entwickelt wurde. Im Gegensatz zu heute übliche Elektromotoren, bestehend aus einem Rotor und Stator, basiert dieser Typ von Elektromotor auf dem Funktionsprinzip einer Dampfmaschine um eine translatorische Bewegung ein eine Rotationsbewegung umzuwandeln. Statt den bei Dampfmaschinen üblichen Kolben werden mehrere Zugmagnete eingesetzt.

    Der Motor besteht aus vier zweischenkeligen Zugmagneten welche mittels eines Kommutators alternierend aktiviert werden und das zugehörige Joch anziehen. Diese Bewegung wird über zwei Pleuelstangen und einer Kurbelwelle in eine Rotationsbewegung umgesetzt, wie dies auch bei heutigen Kolbenmaschinen üblich ist. Zum Ausgleich der stossförmigen Bewegung befindet sich ein Schwungrad auf der Rotationsachse, auf welcher auch der für die elektrische Umschaltung nötige Kommutator angebracht ist.

    Aufgrund des mechanisch aufwändiges Aufbaus, der Schwierigkeit keine hohen Drehzahlen erreichen zu können und auch der prinzipbedingten Unmöglichkeit, dass dieser Motor nicht als elektrischer Generator zur Umwandlung von mechanischer in elektrische Energie eingesetzt werden kann, konnte sich diese Motor gegen zeitgenössische elektrische Maschinen wie die von Werner von Siemens nicht durchsetzen. Bis auf Schulungsmodelle in einigen physikalischen Kabinette erlangte dieser Maschinentyp keine weitergehende wirtschaftliche Bedeutung.

    Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar


    Zeitraum  1880

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