Bayern Online EDV Administration Internet Hosting Email Archivierung und Historische Fernmeldetechnik Bayern Online EDV Administration und Historische Fernmeldetechnik EDV Service | Historische Fernmeldetechnik | Bildersammlung
Suchen
info@bayern-online.com
Tel: 0160-6753587


 

Webseiten
  • Homepage
  • Was ist Neu
  • Suchen
  • Suchen - Neu
  • Spritkosten Berechnen
  • Impressum
  • AGB
  • Haftungsausschluss
  • Sitemap
  • Login
  • Marktplatz

  • Kategorien
     > Telefontechnik
        Geschichte Telekommu..
        Lexikon
        Vorwort
        Chronik des Fernmeld..
        Abkürzungen
        Videos
        Hauptbauteile
        Landesfernwahl
        Systeme Liste
        Verbreitung in Europ..
        Bilder
        Stromversorgung
        Animationen
        Links
        2 Sprechstellen mit..
        Vorfeldeinrichtungen
        Rund um die Telefont..
        Schaltungen
        Zusatzeinrichtungen
        Verbindungen
        Fernsprechauskunft
        Biografien
        1909 bis 1922
        Reichspostsystem - B..
        System Dietl Wien
        System 22
        System 27
        System 29
        System 31
        System 34
        System 40
        Wählsystem 48
        Wählsystem 48M
        System 50
        System 55 (EMD)
        System EMK
        Endamt 57
        >> System 58
        Endämter mit Koordin..
        Technische Dokumenta..
        Fachbuch 40 Jahre Fe..
        Fachbuch Das Rheinla..
        Das Fernsprechkabel ..
        Fachbuch Feyerabend
        Cyclopedia Telephony..
     Bilder
     Webmail Zugang
     Netzwerk EDV Service
     Email-Hilfe
     Schaltpläne
     Rundfunk

     
    Homepage > Telefontechnik > System 58
    Dekadenwahl Bilder mit Erklärung  8 von 15eine Seite zurückeine Seite vor

    Dekadenwahl Bilder mit Erklärung
    Das Prinzip der Dekadenwahl

     

    Erklärung:

     

    Der Nummernschalter hat eine Ablaufzeit von 900 ms. Aus dem unteren Grenzwert des Impulsverhältnisses 1,3: 1 circa 51 ms: 39 ms ist durch mögliche Ungleichheiten der Impulse, hier durch — 6 ms Verzerrung, ein Impulsverhältnis von 1: 1 = 45 ms: 45 ms entstanden. Das Impulsrelais A des 1.GW hat bei 15 ms Abfallzeit und 10 ms Anzugszeit eine Verzerrung von — 5 ms, d. h. der a-Kontakt ist 40 ms geöffnet.

     

    In dieser Zeit muss beim ersten Impuls das Anlassrelais D, dessen Anzugszeit maximal 30 ms beträgt, ansprechen. Im II.GW ist für das Impulsrelais A ebenfalls eine Verzerrung von — 5 ms angenommen. Der a-Kontakt schließt 35 ms.

     

    In dieser Zeit muss beim ersten Impuls wieder das Anlassrelais D (Anzugszeit 30 ms) ansprechen. Der auf den II.GW folgende LW (im Bild nicht gezeichnet) wird nach Durchschaltung des II.GW vom 1.GW gesteuert. Das Impulsrelais E des LW hat eine negative Verzerrung von maximal 10 ms. Der vom I. GW mit 40 ms gegebene erste Impuls wird also durch den e-Kontakt auf 30 ms verkürzt. In dieser Zeit muss im LW das Anlassrelais V, dessen Anzugszeit maximal 30 ms beträgt, ansprechen.

     

    Die zur Verfügung stehende Zeit reicht also gerade aus. Die Summe der einzelnen Impulsverzerrungen von insgesamt — 21 ms, (nämlich — 6 ms durch den Nummernschalter, — 5 ms durch das A-Relais im 1.GW, — 10 ms durch das E-Relais im LW), ist der Grenzwert der negativen Impulsverzerrung für den ersten Impuls, bei dem der LW noch richtig gesteuert wird.

     

    Aus dem sägezahnartig dargestellten Lauf der GW erkennt man, dass vom zweiten Impuls ab die Impulsverzerrungen unwichtig sind. Erforderlich ist allein, dass in der Periode von 90 ms zehn Schritte und eine Bremsung über Schaltarm möglich sind. Diese Forderung ergibt eine minimale Schrittgeschwindigkeit von 120 Schritten/sek.


    Das Prinzip der Dekadenwahl

     

    Erklärung:

     

    Die Ablaufzeit des Nummernschalters beträgt 900 ms. Aus dem oberen Grenzwert des Impulsverhältnisses 1,9: 1 = 59 ms : 31 ms ist durch mögliche Ungleichheiten der Impulse, hier durch + 6 ms Verzerrung, ein Impulsverhältnis von 2,6 : 1 = 65 ms : 25 ms entstanden. Das Impulsrelais A des 1.GW hat bei 10 ms Abfallzeit und 15 ms Anzugszeit eine Verzerrung von + 5 ms, d. h. der a-Kontakt ist 70 ms geöffnet und 20 ms geschlossen.

     

    Das Anlassrelais D hat genügend Zeit zum Ansprechen. Im II.GW ist für das Impulsrelais A ebenfalls eine Verzerrung von + 5 ms angenommen. jetzt wird die Pause zwischen den Impulsen kritisch, da sie nur noch 15 ms beträgt. Der auf den I. GW folgende LW (im Bild nicht gezeichnet) wird nach Durchschaltung des II.GW vom 1.GW gesteuert. Das Impulsrelais E des LW hat eine positive Verzerrung von maximal + 5 ms, wodurch sich eine verbleibende Pause von 15 ms ergibt.

     

    Die Mindestlänge der Pause muss so groß sein, dass das jeweilige Impulsrelais noch anziehen und abfallen kann. Die Summe der einzelnen Verzerrungen von insgesamt 16 ms (nämlich + 6 ms im Nummernschalter, + 5 ms im 1.GW, + 5 ms im LW), ist der Grenzwert der positiven Verzerrung, der die Mindestpause von 15 ms garantiert

     

     


    Dekadenwahl Bilder mit Erklärung  8 von 15eine Seite zurückeine Seite vor
    Homepage > Telefontechnik > System 58