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    Datex-L  37 von 232eine Seite zurückeine Seite vor

    Datex-L
    Datex-L Schema Zeichnung

    Datex-L war ein öffentliches Datennetz in Deutschland, das in den frühen 1980er Jahren entstanden ist und meistens für den Teletex-Dienst verwendet wurde.

     

    Das Datex-L-Netz war ein leitungsvermitteltes Netz und die Datenübertragungsrate betrug von 120 bit/s bis zu 9.600 bit/s. Mit der Einführung von ISDN wurde die Übertragungsrate auf 64 kbit/s angehoben.

     

    Es war ein protokolltransparentes Netz: es konnte jedes beliebige Protokoll mit jedem beliebigen Zeichensatz übertragen werden. Das war damals noch nicht selbstverständlich.

     

    Als leitungsvermitteltes Netz sorgte das Netz für den Aufbau und Abbau der Verbindungen zwischen den Teilnehmern. Die Verbindung konnte nur zwischen kompatiblen Teilnehmern hergestellt werden.

    Es gab einen eigenen Rufnummernplan für dieses Netz, unabhängig von den Rufnummern des des übrigen Telefonfestnetzes.

     

    Leistungsmerkmale:

    • die automatische Wahl von einer Datenendeinrichtung
    • Kurzwahl
    • Direktruf
    • Teilnehmerbetriebsklassen
    • Anschlusskennung
    • Gebührenübernahme bei ankommendem Ruf.

     

    Die Tarife  im DATEX-L-Netz:

    • eine hohe Grundgebühr
    • Zeitdauer der Verbindung
    • die Tageszeit
    • Entfernungszone,

     

    Die Bundesrepublik war in zwei Entfernungszonen aufgeteilt war. Die Kosten lagen wesentlich höher als die sonstigen Kosten im Telefonnetz. Das war auch ein  Grund dafür, dass sich das DATEX-L-Netz sich nicht durchsetzten konnte.

     

    Einige Jahre später konnten über ISDN höhere Übertragungsraten zu geringeren Kosten erreicht werden. So wurde das Datex-L-Netz in den neuen Bundesländern gar nicht mehr angeboten und wurde 1996 von der Telekom eingestellt.

     

    Zugang zum Datex-L-Netz boten so genannte Datenfernschaltgeräte, die von der Post bereitgestellt wurden und wegen des damals noch geltenden Modem-Monopols (es durften keine privaten Modems verwendet) nicht zu umgehen waren.

     

     

    Das Datex-L-Netz bestand aus einer spezieller Vermittlungsstellen, von denen circa 20 Stück in der Bundesrepublik aufgebaut wurden.

     

    Der Hersteller war die Siemens AG, wegen der geringen Stückzahl wurde auch kein übermäßiges Interesse an dieser Technik gezeigt.

     

    Andere Länder entwickelten ähnliche Datennetze: die USA installierten TELENET und TYMNET, zu deren Teilnehmern Datex-L ebenfalls über spezielle Gateways Zugang hatten.

     

    Viele Länder interessierten sich damals für leitungsvermittelte Datennetze, so dass die ITU-T dafür eine eigene Zugangsschnittstelle standardisierte: die X.21-Schnittstelle.

     

    Sie hatte weniger Pins als die gebräuchliche V.24-Schnittstelle und andere elektrische Eigenschaften. Es konnten dadurch längere Anschlussleitungen und höhere Datenraten erreicht werden.

     

    Diese Schnittstelle wird heute noch in einigen Geräten verwendet. Es handelt sich um die 15-Pin-Steckverbinder nach ISO 4903.

     

    Diese Schnittstelle einige weitergehende  Features, die heute  nur noch selten benutzt werden:

    • ein Pin für den Byte-Takt (optional benutzbar)
    • automatische Wahl einer Rufnummer nach einem standardisierten Verfahren.




    Abkürzung:  Datex-L
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : BTX Weitere Informationen verfuegbar BTX Weitere Informationen : Datex-P Weitere Informationen verfuegbar Datex-P
    Weitere Informationen : Datex-M Weitere Informationen verfuegbar Datex-M Weitere Informationen : Datex-J Weitere Informationen verfuegbar Datex-J

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