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    Das Schleifensystem - Teil 2  6 von 8eine Seite zurückeine Seite vor

    Das Schleifensystem - Teil 2
    Schleifensystem

    Das rechte Bild zeigt im unteren Teil die Speisebrücke des Schleifensystems in der Stromstossübertragung.

    Sie bestand aus dem Stromstoßübertragungsrelais A und dem Auslöserelais B.

    Während der Stromstoßgabe war die Induktivität des B-Relais störend. Die Reichweite wurde dadurch vermindert. Es wurde deshalb das Auslöserelais B während der Stromstoßgabe durch das Steuerrelais V kurzgeschlossen. Nun trat aber mitunter ein zusätzlicher Stromstoß nach der Stromstoßreihe auf, der durch die Wiedereinschaltung des B-Relais mit seiner hohen Induktivität verursacht wurde, wodurch das A-Relais wieder kurz abgeworfen wurde. Deshalb wurde während der Stromstoßgabe nur ein Teil des B-Relais kurzgeschlossen, wie auf dem Bild ersichtlich ist.

    Die Abriegelung der Leitungen in der Stromstossübertragung  im I. GW oder vor dem I. GW. Durch die Verwendung einer Speisebrücke  mit Übertrager im Gegensatz zum steuerschalterlosen Erdsystem, bei dem für die Abriegelung nur Kondensatoren vorgesehen war.

    Hinter der Übertragung wurden die Nummernstromstöße, wie beim Erdsystem, nur über die a-Leitung zu den nachfolgenden Wählern übertragen. An Ader-b wurde währende der Stromstösse durch ein Steuerrelais V Erde angelegt.


    mit und ohne Stromstossübertragung

    Diese Stromkreise wurden mit umgekehrten Polarität angeschaltet, um über die Ader-a ein Schlussrelais in der Übertragung vom LW aus anzusprechen. Wenn der gerufenen Teilnehmer besetzt war,  wurde die Auslösung aller hinter der Übertragung befindlichen Wähler Veranlasst. Über Ader-b wurde die Zählung ein potential angelegt.

    Beim Anzug des S-Relais musste eine Verzögerungszeit vorgesehen werden, damit nicht jede Entladung auf der Leitung eine Auslösung herbeiführte.

    Bei der Fernamtstrennung wurde 12 Volt an die Ader-a- und Erde an die Ader-b angelegt, wodurch das Auslöserelais B in der Übertragung zum Abfallen kam und die Auslösung wurde eingeleitet. Die 12 Volt an der Ader-a waren erforderlich, damit während der Auslösung das R-Relais des I. VW nicht ansprechen konnte.

    Wenn eine Fernamtstrennung erfolgte, so wurde zuerst die Gesprächszählung unterdrückt, später wurde  die Zählung auch bei  der Trennung wieder aufrecht erhalten. Zu einem noch späteren Zeitpunkt wurde auf die Fernamtstrennung ganz verzichtet.

    Die Auslösung einer  Verbindung war immer vom Rufenden abhängig. Damit aber keine dauerhafte Blockierung des gerufenen  Teilnehmers herbeigeführt werden konnte, wurde eine zweistufige Rückauslösung vorgesehen. Der Gerufene konnte eine Auslösung der Verbindung durch mehrmaliges Auflegen und wieder abnehmen des Hörers herbeiführen.

    Beim Erdsystem wurde eine Blockierung beim Aufziehen des Nummernschalters und Anschalten der Erde an die Sprechleitung aufgehoben.


    Zeitraum  ab 1909
    Land:  D
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Das Schleifensystem - Teil 3 Weitere Informationen verfuegbar Das Schleifensystem - Teil 3 Weitere Informationen : Das Schleifensystem - Teil 1 Weitere Informationen verfuegbar Das Schleifensystem - Teil 1

    Das Schleifensystem - Teil 2  6 von 8eine Seite zurückeine Seite vor
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