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    Das Prinzip der Dekadenwahl  7 von 15eine Seite zurückeine Seite vor

    Das Prinzip der Dekadenwahl
    Das Prinzip der Dekadenwahl

    3. Das Prinzip der Dekadenwahl

     

    Es wurde schon unter 2.1. gesagt, dass beim Motorwähler, da er ein 100teiliger Drehwähler ist, die Dekaden hintereinander angeordnet sind. Die Schaltarme überlaufen während des Ablaufes des Nummernschalters die nicht gewünschten Dekaden und werden vor der gewählten Dekade stillgesetzt, damit sich die freie Wahl anschließen kann. Sind die Ausgänge der ersten Dekade im Anschluss an die Nullstellung angeordnet, so braucht bei Wahl einer 1 keine Dekade überlaufen werden. Wird eine 2 gewählt, muss der Wähler die erste Dekade überlaufen und am Ende des zweiten Impulses, genau genommen vor, dem Ende der Abfallzeit des V-Relais, auf der ersten Lamelle der zweiten Dekade stillgesetzt werden, damit sich nach dem Abfall des V-Relais die freie Wahl anschließen kann.

     

     

    Die theoretische Mindestschrittgeschwindigkeit des Wählers, bei der er bei der kürzesten

     Ablaufzeit des Nummernschalters (900 ms) innerhalb von 90 ms die 10 Schritte einer Dekade überlaufen und einmal in einer Raststelle stillgesetzt werden kann, beträgt 100 Schritte/s. Für die Praxis genügt diese Geschwindigkeit aber nicht, da noch nicht berücksichtigt ist, dass die einzelnen Schritte untereinander ungleich sind, Streuungen bei den Zeiten der Impulsrelais möglich sind, manche Teilnehmer die Geschwindigkeit der Fingerscheibe durch Nachdrücken etwas erhöhen und dass schließlich die Schrittgeschwindigkeit des Wählers nach längerer Betriebszeit durch Verstaubung und Verharzen der Schmiermittel etwas zurückgehen kann. Die Nenn-Schrittgeschwindigkeit des Wählers ist deshalb auf 140 Schritte/s festgelegt worden. Da nunmehr der Wähler mit Sicherheit schneller als der Impulsgeber ist, muss der Gleichlauf erzwungen werden. Der Lauf des Wählers in der Dekadenwahl wird von einem Kontakt des Impulsrelais so gesteuert, dass der Wähler erst am Ende des ersten Impulses zu laufen beginnt und dann mit der Impulsserie, gesteuert durch den Impulskontakt, mitläuft. Die notwendige Synchronisierung erreicht man, indem der Wähler auf bestimmten Lamellen, die als Raststellen R bezeichnet sind, stillgesetzt wird. Dies geschieht durch Bremsung über den Schaltarm Md. Die Raststelle Ra liegt auf der ersten Lamelle jeder Dekade, die Raststelle Rm in der Mitte jeder Dekade auf der sechsten Lamelle. Der Wähler rastet nur dann, wenn es nötig ist, d. h. wenn der steuernde Impulskontakt den Bremsstromkreis geschlossen hat.

     

     


    Das Prinzip der Dekadenwahl

    Zum besseren Verständnis dieser Vorgänge ist in den beiden Bildern  die Dekadenwahl dargestellt. Die Bilder in größerer Auflösung mit Erläuterungen sind auf der nächsten Seite dargestellt.

     

    Es wurde hier die Darstellungsform gewählt, die den Oszillogrammen der Vorgänge ähnlich ist. Bei den Relais A, D, V entsprechen Schrägstriche von der gestrichelten Grundzeiten. Die Zeiten, in denen der Motorwähler in Raststellen gebremst wird, sind schraffiert. Aus den Bildern und den Bilderklärungen ergeben sich die Grenzwerte von Impuls und Pause, bei denen das System noch richtig arbeitet. Als Ergebnis ist festzustellen, dass vom Nummernschalter bis zum Leitungswähler eine positive Gesamtverzerrung von 16 ms und eine negative Gesamtverzerrung von 21 ms zulässig ist.

     

    Aus der Darstellung der Dekadenwahl ist zu erkennen, dass der Wähler bei dem Impulsverhältnis 1,3:1 nur in den Anfangsraststellen Ra, jedoch nicht in den Mittelraststellen Rm stillgesetzt wird; bei dem Impulsverhältnis von 1,9:1 rastet der Wähler in den Rm Stellen und nicht in Ra. Daraus ergibt sich, dass beide Raststellen notwendig sind.

     


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