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    Betriebsweise
    Abfrageplatz in einer Auskunftsstelle

    Die äußere Form der Abfrageplätze (Bild) wird jeweils den örtlichen Verhältnissen und den zu verwendenden Karteimitteln angepasst.

    Die technischen Steuereinrichtungen (Bild) dagegen sind weitgehend einheitlich ausgebildet, wobei natürlich der Größe der Auskunftsstelle Rechnung zu tragen ist. Durch schaltungstechnische Zwangsläufigkeit wird der Arbeitsablauf bestimmt, eine gleichmäßige

    Belastung der Arbeitsplätze erreicht und bei zeitgerechter Abfrage der Anrufe jede Benachteiligung einzelner Teilnehmer durch unterschiedlich lange Wartezeiten verhindert.

    Im Übersichtsplan (Bild) wird der von T u. N vorgeschlagene grundsätzliche Aufbau einer Fernsprechauskunft gezeigt, wobei nur die wesentlichsten Einrichtungen, die zum Verständnis der Wirkungsweise notwendig sind, dargestellt wurden.

     

    Im Beispiel wird die Auskunftsstelle aus zwei Netzebenen erreicht: 

    • a) Aus dem Hauptamtsbereich
    • b) aus dem Fernbereich

     

    Alle Anrufe gelangen über Dienstgruppenwähler (DGW) auf Mischwähler mit Umsteuerung (MWmU). Diese können in Verbindung mit allen bei der Deutschen Bundespost üblichen Wählsystemen eingesetzt werden, weil die Verschiedenheit der Kennzeichen berücksichtigt und die Anpassung durch einfache Umschaltungen möglich ist. Bei Anrufen aus dem eigenen Hauptamtsbereich wird, falls es notwendig ist, die Zählung durch Tastendruck eingeleitet.

    Anrufe aus dem Fernbereich dagegen sind grundsätzlich zählpflichtig und erhalten vom Mischwähler mit Umsteuerung zwangsläufig die Zähleinleitung.

     


    Übersichtsplan - Schaltung - Auskunft

    Der Mischwähler mit Umsteuerung stellt sich nach Belegung in freier Wahl auf eine Anrufübertragung (AUe) der Hauptgruppe (Namenkartei) ein. Der Anrufende erhält das Zeichen des ersten Rufes und im 10 Sek. Abstand das Freizeichen aus dem Mischwähler mit Umsteuerung, während die Anrufübertragung am zugehörigen Auskunftsplatz die Anruflampe des betreffenden Leitungsbündels aufleuchten lässt. Durch einen Druck auf die Abfragetaste wird der Anruf abgefragt.

    Wenn für die Erteilung der gewünschten Auskunft eine Sonderplatzgruppe zuständig ist, so wird die Verbindung durch Drücken der dieser Platzgruppe zugeordneten Umsteuertaste auf diese umgelegt. Über die Anrufübertragung wird der Mischwähler mit Umsteuerung markiert, der dann auf einen freien Platz der Sondergruppe aufprüft. Der Vorgang kann von allen Plätzen eingeleitet und beliebig oft wiederholt werden.


    Findet der Mischwähler mit Umsteuerung alle Plätze der Namenkartei belegt, so dreht er auf die letzten Schritte, die mit dem Wartefeld (WF) beschaltet sind. Die Zahl der jeweils belegbaren Warteschritte richtet sich nach der Platzbesetzung und wird dieser selbsttätig angepasst. Erst wenn alle verfügbaren Wartefeldschritte belegt sind, werden die Mischwähler mit Umsteuerung gesperrt, so dass sie von vor geschalteten Wählern nicht mehr belegt werden können. Diese drehen durch, und der Anrufende erhält das Besetztzeichen.

     

    Die Wartefeldschritte werden in der Reihenfolge des Eintreffens der Anrufe belegt und freigegeben. Das geht so vor sich, dass nach dem Freiwerden eines Abfrageplatzes zunächst die auf dem ersten Warteschritt stehende Verbindung abgerufen wird. Sie läuft auf den freigewordenen Platz auf. Erst dann werden alle anderen im Wartefeld stehenden Anrufe einen Schritt weitergeschaltet, so dass die nächste Verbindung in zeitgerechter Folge an der Reihe ist.

     

    Um die Wartezeiten für das Bündel aus dem Außenbereich so niedrig wie möglich zu halten, ist das zugehörige Wartefeld mit Vorrangsteuerung ausgerüstet. Auf diese Weise können Anrufe aus dem Wartefeld des eigenen Hauptamtsbereiches erst dann auf freie Plätze auflaufen, wenn das Wartefeld des Fernbereiches leer ist. Diese Lösung hat den Vorteil, dass die Belegungszeit der höherwertigen Leitungen so kurz wie möglich ist.

     

    Auch den Umsteuerrichtungen für die einzelnen Platzgruppen sind Wartefelder zugeordnet, die in gleicher Weise, aber ohne Bevorrechtigung arbeiten. Anrufe, die bereits einmal abgefragt worden sind und umgesteuert werden sollen, finden dabei nie Besetzt sondern werden in jedem Falle erneut abgefragt.

     

    Rückfragen der Sonderplatzgruppe für Fernauskünfte in fernen Hauptamtsbereichen können über I. Vorwähler (I. VW) direkt oder über Ortsgruppenwähler (OGW) erfolgen. Um die Anzahl der OGW in größeren Auskunftsstellen möglichst klein zu halten, können diese mit Anrufsuchern (AS) gekoppelt werden.

     

    Bei Auskunftsstellen, die mit Zahlengeber ausgerüstet sind, wird die Anschaltung in derselben  Weise vorgenommen, wobei eine gegenseitige Abhängigkeit besteht und das Wählzeichen vom OGW erst hörbar wird, wenn Wähler und Zahlengeber zur Verfügung stehen. Nach beendeter Nummernwahl wird der Zahlengeber mit seinem AS wieder freigegeben.


    Auf diese Weise können die Vorzüge des Zahlengebers von allen Plätzen ausgenutzt werden, ohne dass die Kosten für die Anschaffung wesentlich ins Gewicht fallen.

     

    Quelle: Die T & N Fernsprechauskunftsstellen der Deutschen Bundespost
    von Gerd Bollmus

     


    Weitere Information finden Sie unter:
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