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    Chronik - Geschichtliche Ereignisse des Fernmeldewesens der Länder in Europa und USA

    Belgien
    Belgien
    • 1877: die ersten Versuche mit Fernsprechern werden durchgeführt.

    • 1878: Die Regierung möchte wie beim Telegrafen das alleinige Recht des Staates in Anspruch nehmen. Diese Entscheide konnte jedoch nicht sofort umgesetzt werden.

    • 1879: Die ersten Anträge auf Konzessionen gehen ein. Einige private Firmen erhalten das Recht auf eigenen Rechnung und Gefahr, Ortsnetze einzurichten. Es war den Firmen aber verboten für die Gesprächsverbindungen Gebühren zu verlangen.

    • 1880: Eröffnung der ersten Handvermittlungsstelle in Brüssel mit 141 Teilnehmern.

    • 1881 14. März: Aus den 3 Konzessionen in Brüssel wird im Zusammenschluss die Compagnie Belge du Téléphone Bell gegründet. In weiteren Städten entstehen dadurch neue Ortsnetze.

    • 1881: Die Regierung verzichtet auf das Alleinrecht bei den Netzen und veröffentlicht die Bedingungen für Konzessionen mit einer Laufzeit von 25 Jahren. Das Parlament stimmte nicht zu, die Regierung musste nachbessern und legte 1882 einen neuen Gesetzentwurf vor.
    • 1883: 11. Juni: Das neue Gesetzt wird verabschiedet. Das Alleinrecht des Staates wird festgelegt. Gleichzeit wird dem Staat das Recht zur Erteilung von Konzession gegeben.  Eine Konzession durfte vom Mittelpunkt nur einen Radius von 10 km haben. Der Staat hat das Recht die Konzession nach Ablauf von 10 Jahren zurückzukaufen. Die Fernverbindungen zwischen den Ortsnetzen durften nur durch den Staat betrieben werden.

    • 1883 1. Januar: es bestehen 6 Ortsnetze mit 1941 Teilnehmern.

    Tabelle: Ortsnetze mit Teilnehmerzahlen aus dem Jahr 1883:

    Ort Teilnehmer

    Antwerpen 711
    Brüssel 516
    Lüttich 321
    Gent 263
    Löwen 50

    • 1886 1. Januar: 7 Ortsnetze mit 3.365 Teilnehmern.
    • 1888 1. Januar: 14 Ortsnetze mit 4.674 Teilnehmern.

    • 1892: Der Staat teilt allen Konzessionären mit, das der Staat ab dem 1. Januar 1893 mit dem Rückkauf der Ortsnetze beginnen werde, die seit dem Jahr 1883 bestehen.

      Von dieser Auflage waren alle großen Netze betroffen. Der Staat kaufte aber auch die kleineren Ortsnetze nach der Laufzeit von 10 Jahren auf.

    • 1896 1. Januar: die letzten drei Ortsnetze Countrai, Mecheln und Roulers werden vom Staat zurückgekauft. Ab diesem Zeitpunkt übte der Staat das Alleinrecht über das Fernsprechwesen aus. Das erste staatliche Ortsnetz wurde auch in diesem Jahr eröffnet.

    • 1902: das Ortsnetz in Brüssel mit circa 4.800 Teilnehmern wird auf Zentralbatterien (ZB) umgestellt. In den nächsten Jahren werden fast alle Ortsnetze auf ZB umgestellt.
      - 1904: Gent
      - 1905: Lüttich
      - 1908: Antwerpen
      - 1909: Charlerio

    • 1914 April: Vier Einheiten der neuen Vermittlungsschränke werden in verschiedenen Orten eingebaut. An das Netz konnten jetzt 60.000 Teilnehmer angeschlossen werden.

    • 1914 31. Juli: Belgien hat 54.691 Teilnehmer, davon alleine in Brüssel 18.258. Es gab insgesamt 282 Ortsnetze.

    • 1919: durch den ersten Weltkrieg wurde auch in Belgien das Fernsprechnetz stark beschädigt. Es waren am Anfang des Jahres 1919 nur noch 1844 Teilnehmeranschlüsse in Betrieb.
      Am Ende dieses Jahres waren aber schon wieder 30.383 Anschlüsse wieder hergestellt.

    • 1920: Erste Wählvermittlungsstelle wurde eingerichtet.

    • 1922 Oktober: in Brüssel wird die Vermittlungsstelle Eccle auf Wählbetrieb umgestellt. Sie hatte 10.000 Anschlusseinheiten.
    • 1924: in Antwerpen beginnt die Automatisierung.
    • 1928: die letzte Handvermittlung wird automatisiert.
    • 1928: in Brüssel wurde der 50.000 Anschluss eingerichtet.

    Tabelle mit Teilnehmerzahlen aus dem Jahr 1929:

    Ort Teilnehmer

    Brüssel 54.000
    Antwerpen 23.000
    Lüttich 12.000
    Gent 7.000
    Charleroi 5.000
    Verviers 4.000

    • 1930 1. November: Der Staat gründet den Betrieb Régie des Télégraphes et des Téléphones.

    • 1930 – 1935: die drei größten Netzgruppen Chaleroi, Verviers und Brügge wurden auf automatischen Wählbetrieb umgestellt.

    • 1938: Belgien hatte 300.000 Anschlüsse mit 400.000 Sprechstellen.

    Tabelle Vermittlungsarten von 1940:

    Anzahl Art

    111 Wählvermittlungsstellen
    66 halbautomatische Vermittlungsstellen
    35 Handvermittlungsstellen mit ZB
    352 Handvermittlungsstellen mit OB

    • 1950: Auch der zweite Weltkrieg verursacht sehr große Zerstörungen. Es mussten bis 1950 über 100 Gebäude neu erstellt werden.

    • 1955: es sind 76,9 % aller Teilnehmer an automatischen Vermittlungsstellen mit Wählbetrieb angeschossen.

    • 1970 10. Oktober: Belgien ist im Ort- und Ferndienst vollständig automatisiert. 

    Tabelle Hauptanschlüsse von 1989 bis 1994:

    Jahr Hauptanschlüsse

    1989 3.525.140
    1990 3.711.641
    1991 3.912.692 
    1992 4.096.071   
    1993 4.306.256     
    1994 4.527.226



    Fernleitung und Ferndienst.
    • 1884 20. Oktober: Erste Fernleitung von Brüssel nach Antwerpen wird eröffnet.

    Tabelle mit neuen Fernleitungen aus dem Jahr 1885:

    Datum Leitung

    2.3.1885 Brüssel -Gent
    2.3.1885 Lüttich - Verviers
    15.4.1885 Antwerpen - Gent
    1.6.1885 Brüssel - Lüttich
    29.6.1885 Brüssel - Löwen
    29.6.1885 Antwerpen - Löwen
    3.8.1885 Brüssel - Mons
    3.8.1885 Brüssel - Ostende
    31.8.1885 Brüssel - Charleroi

    • 1895 15. Oktober: Eröffnung des Sprechverkehrs zwischen Deutschland und Belgien.

    • 1914: das erste Fernkabel mit Pupinspulen geht zwischen Brüssel und Antwerpen in Betrieb. Es folgen noch zwei Kabel zwischen Verviers und Lüttich.

    • 1925: Ausschreibung für weitere Fernkabel in Belgien. Die Sachlieferungen erfolgten aus Deutschland auf Grund des Versailler Vertrages.

    • 1927 16. Februar: Anschluss der Kabelstrecke Brüssel – Aachen an das deutsche Fernsprechnetz.

    • 1960: Im Februar wird von Gießen aus der halbautomatische Vermittlungsverkehr nach Belgien aufgenommen.

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