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    Aufbau Ortsnetzkennzahlen

    Die Möglichkeit des Verbindungsaufbaus durch Selbstwahl üb die Grenzen eines Ortsnetzes hinaus, erforderte die Festlegung einen Kennzahlenplan. Für jedes Ortsnetz wurde eine Ortsnetzkennzahl vergeben. Die Abkürzung lautet: ONKz bezeichnet werden.

    Es gibt verschieden Arten von Kennzahlsystemen. Eine Aufstellung über die verschiedenen Kennzahlsysteme folgt in der Tabelle auf dieser Seite.

    Freie Kennzahlen können im völlig beliebig und frei gestaltet und vergeben werden. Der Vorteil an einer freien Vergabe sind die kurzen Nummern. Bei den Speichersystemen in der Fernwahl kann das einen größeren Aufwand bei der Umrechnung der Verzonung (Gebühren) und für den Leitweg bedeuten.

    Netzgebundene Kennzahlen spiegeln den konstruktiven Aufbau Fernleitungsnetzes wider.
    Dafür werden länger Nummern benötigt. Die Verzonung und die Leitweglenkung kann dadurch technisch einfacher gestaltet werden. Diese Art der Nummerierung ist für direkt gesteuerte Wählsysteme sehr vorteilhaft.


    In geographisch begrenzten Gebieten in kleineren Ländern wie z. B. Luxemburg, kann die Kennzahl mit der Teilnehmerrufnummer zusammengefasst werden. Bei diesen versteckten Kennzahlen ist für die Orts- und Ferngespräche immer die ganze Rufnummer zu wählen.

    Kennzahlensysteme

    Freie Kennzahlen

    Netzgebundene Kennzahlen

    verdeckt offen gemischt verdeckt offen gemischt
    - USA (USA) Weilheim bis 1923 Weilheim ab 1923 Schweiz
          Luxemburg Bundesrepublik Deutschland Schweden
            Niederlande  

    Für große Gebiete und Länder dagegen sind die offene Kennzahlsysteme vorteilhafter. Für die Ortsgespräche wird nur die Teilnehmer Rufnummer gewählt. Bei den Ferngesprächen werden nach einer Verkehrsausscheidungsziffer die Ortsnetzkennzahl und die Teilnehmernummer gewählt. In fast allen Ländern wird als Verkehrsausscheidungsziffern für den Fernverkehr die Ziffer 0 verwendet.

    Aus historischen Gründen gibt es in manchen Ländern auch noch gemischte Kennzahlen.
    Innerhalb bestimmter  Netzgruppen und  Regionen ist die Ortsnetzkennzahl verdeckt  in der Teilnehmer Rufnummer enthalten. Nur für den Fernverkehr über diesen Netzgruppe oder Region hinaus wird eine Kennzahl vorangestellt.


    Aufbau Ortsnetzkennzahlen Details Anzeigen

    Im deutschen Selbstwählferndienst (SWFD) wird netzgebundenes System mit offenen Kennzahlen verwendet.

    Es gab in der BRD ca. 3.800 Ortsnetze (ON), die durch eine 4 stufige Hierarchie an die Kontenvermittlungsstellen angebunden waren. Es hat dadurch jedes Ortsnetz in der Regel eine vierstellige Kennzahl.

    Diese Kennzahl ist nach folgendem Schema aufgebaut:

    • erste Ziffer der Zentralvermittlungsstelle (ZVSt)
    • zweite Ziffer der Hauptvermittlungsstelle (HVSt) innerhalb eines ZVSt-Bereiches
    • dritte Ziffer eine Knotenvermittlungsstelle (KVSt) innerhalb des HVSt-Bereiches
    • vierte Ziffer eine von 10 Endvermittlungsstellen (EVSt) innerhalb des
      KVSt-Bereiches.

    Die Ortsnetzkennzahl (ONKz) bezeichnet vermittlungstechnisch die Endvermittlungsstelle (EVSt) im Zielgebiet.

    In größeren Ortsnetzen mit einer hohen Teilnehmeranzahl und auch durch die Verwendung von Durchwahlanlagen entsteht dadurch eine längere Teilnehmernummer. Es werden daher für diese größeren Ortsnetze verkürzte ONKz die nur aus drei oder zwei Ziffern bestehen, verwendet.

    Beispiele für verkürzte Ortsnetzkennzahlen: 

    • München (0) 89
    • Nürnberg (0) 911
    • Deggendorf (0) 991

    Die gesamte Länge einer Teilnehmernummer wurde dadurch nur maximal 10 Ziffern lang.

    Einige Besonderheiten bei der Vergabe der Kennzahlen werden in der folgenden Tabelle dargestellt.

    Ziffer Bedeutung Beschreibung
    maximale Länge der Internationalen deutschen Rufnummern 12
     
    CCITT Empfehlung
     
    maximale Länge der Nationalen deutschen Rufnummern 10
     
    Zusammengesetzt aus Ortnetzkennzahl und Teilnehmer Rufnummer
     
    Länge der Ortnetzkennzahlen
    OKNz

    • Normal: 4 Stellen
    • HVST ON: 3 Stellen
    • ZVSt ON: 3 oder 2 Stellen
    Durch die Hierarchie vorgegeben
    durch die Verkürzung in den HVST und ZVSt längere Teilnehmer Nummern möglich und eine Durchwahl bis zur Nebenstelle ohne die maximale Ziffernlänge zu überschreiten.
    0, 00 Verkehrsauscheidungsziffer CCITT Empfehlung
    2 bis 9
    als erste Ziffer
    8 ZVSt Bereiche
     
    Bereich weise Zuordnung aller 3.800 Ortsnetze in der BRD
     
    1
    als erste Ziffer
    unbenutzter ZVSt Bereich für Erweiterungen freigehalten wird für besondere Anwendung zur Verfügung gestellt
     
    11
    als erste beiden Ziffern
    Sonderdienste (SD)
     
    Sofern die Sonderdienste nicht Örtlich sondern nur per Fernwahl erreicht  werden können.
     
    12 bis 19 Zugang zu anderen Netzen und Sonderdiensten Service 120, Datex, Funktelefon und weitere
    1910 BTX Zugang Sofern BTX nicht Örtlich sondern nur per Fernwahl erreicht werden kann.
    10 Fern Vermittlungsstelle Handbetrieb Handvermittlung 


    Land:  D
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Die Entwicklung des Fernwählsystems beginnt in Weilheim Weitere Informationen verfuegbar Die Entwicklung des Fernwählsystems beginnt in Weilheim  

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