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    Anrufsucher Teil 4
    Anrufsucher

    Schaltungsbeschreibung des Anrufsuchers (EMK - Wähler) nach S & H Zeichnung: Fg 103/3006 Bl. 1, Ausg. I in Verbindung mit Fg 103/3006 Bl. 2, Ausg. I und Fg 108/3005 Ausg. I

    EMK System


    Relais, Wählermagnete und Kontakte,

    die in den nachstehend genannten Schaltungsvorgängen betätigt sind bzw. werden, sind unterstrichen.


    I. Gruppenwähler

    13. Fangen einer Verbindung:

    • Nach dem Auflegen des anrufenden Teilnehmers und Abfallen von C (s. unter 7.) wird PH 500 gehalten über
      p I, q II, zh III 2, c I, geerdete a-Ader; es bleibt somit auch P 60 über die c-Ader zum anrufenden Teilnehmer erregt, wodurch die Auslösung verhindert wird;
      über Leitung Ub, a I 2, d III 2, SpT I, Erde, nach 5 bis 10 Min. Einschalten des Signals (gelbe Lampe mit EW, Ohne UBL).

     

    14. Freigabe einer gefangenen Verbindung:

    • a) Durch Abschaltung der Erde von der abgehenden a-Ader (ohne Zählung)

      b) Nach Eingang des Zählstromstoßes wie unter 6 b) und c).

      Nach verzögertem Abfall von ZH 1  300 durch Anzug von z 650, Abschaltung von PH 500.
      Auslösung der Verbindung wie unter 10.

     

    15. Anrufsucher dreht durch (findet nicht den anrufenden Teilnehmer) und wird auf 11. Schritt stillgesetzt:

    • Nach dem Eindrehen des Anrufsuchers (s. unter 2 f) wird beim Erreichen des 11. Drehschrittes w 11-Kontakt  betätigt. Gleichzeitige Erregung von M 2  60 über m 2 und M 1  60 über w 11 I, k I, dann über q I 1, Wk zur Erde bewirkt Abbremsung des Wählers in der Durchdrehstellung;
      Erregung von PH über Spannung, Wi 2 30, PH 500 + 2000, parallel zu Dr 1000, w 11 III, r I 1, Erde. 
      PH hält sich nur, wenn die DT - Taste (Fg 108/3006 u. Fg 109/3003) betätigt ist;
      Erregung von D 3500 wie unter 2 g). Abfall von Q 1000, K 7000, R 1000 wie unter 3. UBL leuchtet dauernd wie unter 11.;
      über Leitung Ub, a I 2, d III 2, SpT I, Erde, erfolgt nach 5 bis 10 Min. Einschaltung des Signals (gelbe
      Lampe mit EW).
      PH hat Abfallverzögerung durch Kurzschluss von PH 60 über w 11 II, damit nach Auslösen des AS, der nächstfolgende AS, falls dieser beim Versagen der Hauptkette über die Hilfskette angeschaltet wird, genügend Zeit zum Eindrehen auf den vorliegenden Anruf hat.Der Kurzschluss von PH 60 über w 11 II bewirkt auch eine Anzugsverzögerung für PH, damit beim Rücklauf  des Anrufsuchers in die Ruhelage, wobei w 11 kurzzeitig betätigt wird, PH 13 000 über w 11 III, DK-Leitung, Erde (DT betätigt) nicht ansprechen kann. (ph I 1 würde den Rücklauf des Anrufsuchers über M 1 hemmen).

     

    16. Freigabe des Anrufsuchers nach dem Durchdrehen:

    • a) Nach Abfall von R durch r I 1 (DT nicht betätigt).

      b) Betätigte DT in Ruhelage bringen, wodurch die DK-Leitung ununterbrochen wird (s. Fg 108/3006 u. Fg 109/3003).

      c) Durch Generalabschaltung (DT betätigt).
      Betätigt von GKT der betr. Hundertergruppe bewirkt Erregung von GH 5000 und Abschaltung der Erde von der DK-Leitung durch gh 1 ( s. Fg 109/3003).

     

    17. Auslösung des durchgedrehten Anrufsuchers:

    • Nach Abfall von PH 500 + 2000 wird Q 750 erregt über mo III, d I 1, ph I 2, Erde; im übrigen wie unter 10.

     

    18. Abschaltung des Anrufsuchers durch Auslösen der Sicherung:

    • Durch Auslösen von Si 1,2 wird D 800 erregt; das sich über Erde, d II 1, z III 2, D 3500, Spannung, hält. Hierdurch gleichzeitig Einschaltung des Signals (gelbe Lampe mit EW) wie unter 13.
      Über d II 2 und d I 2 erfolgt die Abschaltung des Anrufsuchers und die Umschaltung der Haupt- und Reservekette auf den nächsten Anrufsucher.

    Quelle: Deutsches Telefon - Museum Morbach Sigfried Warth


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