Bayern Online EDV Administration Internet Hosting Email Archivierung und Historische Fernmeldetechnik Bayern Online EDV Administration und Historische Fernmeldetechnik EDV Service | Historische Fernmeldetechnik | Bildersammlung
Suchen
info@bayern-online.com
Tel: 0160-6753587


 

Webseiten
  • Homepage
  • Was ist Neu
  • Suchen
  • Suchen - Neu
  • Spritkosten Berechnen
  • Impressum
  • AGB
  • Haftungsausschluss
  • Sitemap
  • Login
  • Marktplatz

  • Kategorien
     > Telefontechnik
        Geschichte Telekommu..
        Lexikon
        Vorwort
        Chronik des Fernmeld..
        Abkürzungen
        Videos
        Hauptbauteile
        Landesfernwahl
        Systeme Liste
        Verbreitung in Europ..
        Bilder
        Stromversorgung
        Animationen
        Links
        2 Sprechstellen mit..
        Vorfeldeinrichtungen
        Rund um die Telefont..
        Schaltungen
        Zusatzeinrichtungen
        Verbindungen
        Fernsprechauskunft
        Biografien
        1909 bis 1922
        Reichspostsystem - B..
        System Dietl Wien
        System 22
        System 27
        System 29
        System 31
        System 34
        System 40
        Wählsystem 48
        Wählsystem 48M
        System 50
        System 55 (EMD)
        >> System EMK
        Endamt 57
        System 58
        Endämter mit Koordin..
        Technische Dokumenta..
        Fachbuch 40 Jahre Fe..
        Fachbuch Das Rheinla..
        Das Fernsprechkabel ..
        Fachbuch Feyerabend
        Cyclopedia Telephony..
     Bilder
     Webmail Zugang
     Netzwerk EDV Service
     Email-Hilfe
     Schaltpläne
     Rundfunk

     
    Homepage > Telefontechnik > System EMK
    Anrufsucher Teil 3  5 von 17eine Seite zurückeine Seite vor

    Anrufsucher Teil 3
    Anrufsucher

    Schaltungsbeschreibung des Anrufsuchers (EMK - Wähler) nach S & H Zeichnung: Fg 103/3006 Bl. 1, Ausg. I in Verbindung mit Fg 103/3006 Bl. 2, Ausg. I und Fg 108/3005 Ausg. I

    EMK System


    Relais, Wählermagnete und Kontakte,

    die in den nachstehend genannten Schaltungsvorgängen betätigt sind bzw. werden, sind unterstrichen.


    I. Gruppenwähler

    6. Gesprächszustand:

    • Nach Abfall von V 100 (v III, v I) Gesprächsverbindung über die durchgeschaltete a-b-Ader und den Ringübertrager OLÜ.

      a) Schleifen-Frittung
      über Wi 8  100 k, OLÜ 3, 2 + 3, 2, für die abgehende a-b-Ader,

      b) Zählung im Ortsverkehr bei Gesprächsbeginn (Meldung des angerufenen Teilnehmers):
      Spannung vom LW an der abgehenden b-Ader über v I, OLÜ 3, 2, Dr 100, f II, wo II, Z 650, Erde.

      c) Betätigen des Zählers des anrufenden Teilnehmers:
      Spannung, Rw 900, q III 1, z II, Kontaktbahn VI, z-Ader, Z 100 im ARS, Erde; die Länge des Zählimpulses wird wie folgt begrenzt:
      Der Kondensator C9  4, zuvor durch Anlegen von Erde über ph III 1, z III 1 und von Spannung über Rw 900, q III 1, z II aufgeladen, wird nach dem Ansprechen von Z (z II, Z III 1) umgepolt und entlädt sich über F 1 3000, das nach 250 ms abfällt.
      Dadurch wird Z 650 durch f II von der b-Ader abgeschaltet und verzögert zum Abfall gebracht.

      d) Zählung während des Gesprächs im Selbstwählfernverkehr (SFW):
      Im SWF werden während des Gesprächs in Abständen je nach Entfernung der gewählten Fernverbindung   Spannungsimpulse über die b-Ader aufgenommen, wodurch Z 650 und der Zähler des anrufenden Teilnehmers wie unter 6 b) und c) mehrfach betätigt werden.
      Diese Spannungsimpulse von 150 . . . 200 ms reichen jedoch nicht aus um F 1 3000 wie unter 6 c) angegeben abfallen zu lassen. Z 650 bleibt daher zur Entgegennahme der Zählimpulse an der b-Ader liegen. 

    7. Einleitung der Auslösung:

    • Dauernde Unterbrechung der Leitungsschleife bei der anrufenden Sprechstelle (Auflegen des Handapparates).
      Abfall von A und verzögerter Abfall von C 200 infolge Kurzschluss über a II.
      Bis zum Abfall von C kurzzeitige Erregung von V 100, da Kurzschluss über geöffneten a II-Kontakt aufgehoben; dadurch wird vor der Auslösung ein kurzer Wählimpuls abgegeben.

     

    8.  Weitergabe der Auslösung zum Anrufrelaissatz:

    • PK 500 fällt durch c II ab, hierdurch erfolgt Auftrennen der ankommenden c-Ader und Abfall von P 60 durch ph III 2.

     

    9- Weitergabe der Auslösung an den nachfolgenden Wähler (I. GW):

    • Abschalten der Erde von der abgehenden c-Ader durch ph III 1, Q 750 wird wieder erregt über mo III, d I 1, ph I 2, Erde.

     

    10. Auslösen des Anrufsuchers:

    • M 2 60 und M 1 60 nacheinander über m 2 und m1, q I 1, Wk, Erde;
      Stillsetzen des Anrufsuchers nach Erreichen der Ruhelage durch gleichzeitige Betätigung von M 2  60 über m 2 und  M 1 60 über mo I, danach über k I  q I 1, Wk, Erde;
      danach verzögerter Abfall von Q 750 durch mo III;
      nach Abfall von V im I. GW wird Z 650 im AS erregt über Spannung von I. GW, c-Ader, pr - kli II, d III 1, wo II, Z 650, Erde;
      Abfall von D 3500 durch z III 2;
      Abfall von Z   650 durch d III 1.

    11. Nach Einstellung des Anrufsuchers erfolgt keine Wahl (Teilnehmer wähl nicht. bzw. Schleifen- oder Erdschluss in der Teilnehmerleitung):

    • Die Lampe UBL, die parallel zu M 3  900 (s. unter 2 e) eingeschaltet wird leuchtet dauernd über Spannung,
      UBL, m III 3, v II 2, mo II, Erde; über a I 1, Ltg. Ub und Relais I und II des Signalsatzes nach 5 bis 10 Min.
      Einschaltung des Signals (gelbe Lampe mit EW).

     

    12. Signalisierung des Dauerstroms in den Motorspulen:

    • Bei längerer Betätigung von M 1  60 oder M 2  60 Signalisierung über Wk nach etwa 10 sek. (grüne Lampe mit  EW).

    Quelle: Deutsches Telefon - Museum Morbach Sigfried Warth


    Verfügbare Downloads
    Verfügbare Downloads Filename Byte  
    Download Stromlaufplan Anrufsucher downloaden Download Stromlaufplan Anrufsucher EMK_Anrufsucher1.pdf 45.60 KByte Download Starten

    Anrufsucher Teil 3  5 von 17eine Seite zurückeine Seite vor
    Homepage > Telefontechnik > System EMK