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    Anrufsucher Teil 2  4 von 17eine Seite zurückeine Seite vor

    Anrufsucher Teil 2
    Anrufsucher

    Schaltungsbeschreibung des Anrufsuchers (EMK - Wähler) nach S & H Zeichnung: Fg 103/3006 Bl. 1, Ausg. I in Verbindung mit Fg 103/3006 Bl. 2, Ausg. I und Fg 108/3005 Ausg. I

    EMK System


    Relais, Wählermagnete und Kontakte,

    die in den nachstehend genannten Schaltungsvorgängen betätigt sind bzw. werden, sind unterstrichen.


    I. Gruppenwähler

    1. Bereitstellung eines Anrufsuchers im Ruhezustand der Anrufsuchergruppe:

    • K (1. Kettenrelais oder das nächstfolgende) ist erregt über Erde, Anschluss K, SpT III, d II 2, K 7000, k III, der nachfolgenden in Ruhelage befindelichen k-Kontakte der Relaiskette, Anschl. MA, KÜ 1  1000, Ab 1 w 40, Spannung. 

    2. Der bereitgestellte Anrufsucher stellt sich auf den anrufenden Teilnehmer ein:

    • a) Anlassen über die Hauptkette:
      Spannung, R 1000, k II 2, Anschl. R, an 1 . . . 10 im ARS - GR Erde; Spannung vom I. GW, c-Ader, r I 2, Q 1000 + 60, Verbindung (bzw. Q 1000, q I 2, Erde).
    • b) Anlassen über die Reservekette beim Versagen der Hauptkette:
      Spannung, R 1000, d I 2, Spt II, Anschl. RE, kü 1 I 2  (da in diesem Falle durch Unterbrechung der Hauptkette 
      KÜ 1abgefallen ist), an 1 . . . 10, Erde
      Spannung, Aw 750, K 380, r III 1, ph I 2, Erde.
    • c) Einstellung des Anrufsuchers auf dem Dekadenschritt:
      M 2  60 und M 1  60 werden über m 1, m 2, q I 1, Wk, Erde wechselweise betätigt, so dass die Schaltarmachse in die Dekadenstellung gleitet.
      mo - Kontakte werden nach dem 1. Schritt betätigt.

    • d) Prüfen auf den Dekadenschritt:
      Erde, P 1000 + 60, r II 1, m 3 I, Kontaktbahn VII, d-Ader, zum ARS an, Wi, Spannung. Erde, a II, F 200,  q    II, pI, PH 500, Wi 2  30, Spannung.
      Gleichzeitige Erregung von M 2 60 über m 2 und M 1 60 über p II und ph I 1, q I 1,   Wk, Erde, bewirkt Abbremsung in der Dekadenstellung.

    • e) Umsteuerung auf Drehen (mech. Freigabe des Führungskammes durch M 3:
      M 3 900, das über wo I, ph i 2, Erde erregt wird und sich über m 3 III, v II 2, mo II, Erde hält, bewirkt das Abfallen von P 60 durch m 3 I und von PH 500 durch p I;
      UBL (parallel zu M 3  900) leuchtet, bis nach Beginn der Wahl M 3 900 abfällt.
    • f) Einstellung des Anrufsuchers auf dem Drehschritt des anrufenden Teilnehmers:
      M 2  60 und M 1  60 werden über m 2 und m 1, q I 1, Wk, Erde wechselweise betätigt, so dass die     Schaltarme eindrehen.
      wo-Kontakte gehen beim 1. Drehschritt in Arbeitsstellung.

    • g) Prüfen:
      Erde, P 1000 + 60, r II 2, Kontaktbahn V, c-Ader, zum ARS, r III 2, T 600, R 300, Spannung. Ansprechen von PH 500 wie unter d);
      D 3500, das Ansprechverzögerung hat, wird über wo I, ph I 2, Erde, erregt.
    • h) Stillsetzen des Anrufsuchers:
      Gleichzeitige Erregung von M 2  60 und M 1  60 wie unter d) bewirkt Abbremsung des Drehvorganges.

    • i) Sperren der anrufenden Leitung gegen weiteres Belegen:
      Herabsetzen des Widerstandes der zum Teilnehmer führenden c-Ader infolge Kurzschließens von P 1000 durch P III.

    3. Speisung der anrufenden Sprechstelle:

    • Spannung, A 500, ph II 1, Kontaktbahn I, III, a-Adler, Teilnehmerschleife, b-Ader, Kontaktbahn II, IV, ph II 2,  A 500, Erde. C 200 wird erregt, da Kurzschluss durch a II aufgehoben, über F 200, q II, p I, PH 500,Wi 2 30 Ohm, Spannung und hält sich über c I 1, Vw 800.

      Haltestromweg für F nach Abfall von Q über:
      Erde, ph III 2,  F 200, (Wi 1 400, C 350, Wi 2 30,  Spannung - im I. GW).

      Es fallen verzögert ab:
      Q 1000 durch Erdung der abgehenden c-Ader über ph III 2; K 7000 durch d II 2, wodurch das in der Anlasskette  nachfolgende K-Relais erregt wird.
      R 2 x 1000 fällt ab durch k II 2 und d I 2.

    4. Übermittlung des Amtszeichens:

    • AZ - Anschaltung über m 3 II, OLÜ, Wa 3, Erde; induktive Übertragung auf OLÜ 2,7 + 2,7 über a- b-Ader zur  Sprechstelle.
      Abschaltung erfolgt bei Beginn der Wahl nach Abfall von M 3  900 durch m 3 II ( s. unter 5.)

    5. Aufnahme und Weitergabe der Stromstoßreihen an die folgenden Wähler beim Ablauf der Nr. - Scheibe:

    • A  500 + 500 wird impulsweise betätigt.
      V 100 wird durch Öffnen von a II während der Stromstoßgabe eingeschaltet und hält sich durch Abfallverzögerung beim impulsmäßigen Kurzschluss von V100 über a II; die Erregung von V 100 wird hierbei zur Erhöhung der Verzögerungswirkung durch Kurzschluss von Vw 800 über v II 1 verstärkt.

      Abfall von M 3  900 durch v II 2; (Abschaltung der UBL).
      Erde an die abgehende a-Ader durch a III 2 über c II; Spannung an die abgehende b-Ader über Wi 2  30, a III 1
      1, C III 2, vI, dabei Abschalten des OLÜ durch v III und v I, um Verzerrungen der Wählstromstöße zu vermeiden.

      Funkenlöschkreise und Rf - Entstörung für a III 2 über v III, Wi 7  100, C 7  0, 2, Erde;
      für a III 1 über C 8  0, 2, Wi 8  100, Spannung.

    Quelle: Deutsches Telefon - Museum Morbach Sigfried Warth


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