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    Amtsaufbau
    Gestellreihe EMD System 55

    Die einzelnen Wahlstufen wie der  AS, I. GW usw., werden beim Hersteller  in Gestellrahmen zusammengebaut und verdrahtet. In der Vermittlungsstelle am Ort werden diese dann nach einem Plan in die bereits aufgebauten Gestelle eingesetzt und miteinander  verdrahtet. Bei Bedarf werden einige Kabel  über einen Zwischenverteiler geschaltet. Die Ausgänge der Teilenehmerschaltungen werden mit  dem Hauptverteiler verkabelt.

     

    Der Aufbau der Gestellrahmen ist  durch die Bauart des Motorwählers in gewiesen Grenzen vorgeben. Im Bild ist die Anordnung eines Gestellrahmens mit Motorwählern dargestellt. 24 vierarmige Wähler finden im Wählerrahmen übereinander Platz.

     

    Im Relaisrahmen rechts davon sind die Relaissätze für die jeweilige Wahlstufe angeordnet. Der Wähler ist über ein steckbares kurzes Kabel mit dem Relaissatz verbunden. Die Relaissätze in den Gestellen sind nicht auswechselbar. Um das Auffinden von Störungen zu erleichtern, sind die steckbaren Kabel zu den Wählern so lang gehalten, dass die Wähler auch mit dem benachbarten Relaissatz verbunden werden können.

     

    Links ist an dem Wählerrahmen das Signalfeld angebaut, in dem die Prüfklinken, die Signallampen, Sicherungen, Signalrelais und andere dem Gestellrahmen zugeordnete Einrichtungen, wie Anschaltwähler für automatische Prüfeinrichtungen, Anrufordner usw. untergebracht sind.

     

    Die Schaltstufen und Wähler sind durch Türen auf der Vorderseite und durch herausnehmbare Bleche auf der Rückseite der Gestellrahmen gegen Beschädigungen und Staub geschützt. Die Breite der Gestellrahmen hängt von der Art der Relaissätze ab. Die Baubreite eines Flachrelais beträgt 40 mm, deshalb sind  auch die Gestellrahmen in der Breite jeweils  40 mm unterschiedlich.

    Von den größeren achtarmigen Motorwählern für die Fernwahltechnik finden in einem Gestellrahmen 16 Wähler übereinander Platz.


    Gestell mit geöffneter Türe

    Bei den Anrufsuchern hängt die Schaltung und Verteilung der einzelnen  Schaltglieder und die beste Art der Aufteilung vom Verkehrswert dieser Gruppe ab.

     

    In dem Bild ist der Aufbau von einem Gestellrahmen mit Gruppenwählern dargestellt mit geöffneter Schranktüre.

     

    In großen Ämtern wird im Allgemeinen für Einzelanschlüsse ein Gestellrahmen mit 10 bzw. 12 Leitungswählern und  10 (12) Anrufsuche mit  100 Teilnehmerschaltungen TS verwendet.

     

    Für Sammelanschlüsse wird meistens ein Gestellrahmen mit 24 Anrufsuchern und 110 Teilnehmerschaltungen TS verwendet.

     

    Bei Grossammelanschlüssen werden die Teilnehmerschaltungen von dem AS-Gestellrahmen getrennt aufgebaut, da diese Teilnehmerschaltungen sowohl bei ankommenden als auch bei abgehenden und wechselseitigen Betrieb angeschaltet werden müssen.


    Die Teilnehmerschaltungen werden aus diesem Grund  ebenso wie die
    AS-Eingänge und LW-Ausgänge über einen  Zwischenverteiler geführt. Dafür sind Gestellrahmen mit 220 TS und 24 AS (ohne TS) vorgesehen. Die Gestellrahmen für die I. GW, OFLW, AS-StrUe und UGW sind ähnlich wie die

    der II. GW ausgeführt.

     

    Bei den Gestellrahmen mit Teilnehmerschaltungen und Anrufsuchern hängt die Breite von der Anzahl der für die Steuerung erforderlichen Relais ab.

     

    Bei der Fernwahl hängt die Größe auch noch von den verwendeten Wählern (vierarmig oder achtarmig) ab.

     

    Die Gestelle, welche die Gestellrahmen aufnehmen, sind so konstruiert, dass sich mit den Blechverkleidungen auf der Vorderseite mit Türen und auf der Rückseite mit den Abdeckblechen sich ein guter Schutz für die EMD-Wähler und Relaissätze

     

    In großen Anlagen werden die Stromzuführung von der Batterie und die Erdleitung durch Stromschienen längs an die Gestellreihen herangeführt. Zu jeder Gestellreihe wird die Stromzuführungsleitung  über einen Trennschalter und einer Sicherung  abgezweigt.

     

    Die Gebührenzähler sind zentral in besonderen Gestellrahmen mit jeweils 7 Zählerrahmen zu je 100 Zählern eingebaut und  in einem Raum außerhalb des Wählersaals untergebracht. Es wird aus Platzgründen oft der Hauptverteilerraum dazu verwendet.

     

    Die Verbindungen von den AS-Eingängen zu den Zählern sind über einen Zwischenverteiler geführt, um die Einordnung der Zähler nach Rufnummern auch bei verschiedenen Anschlüssen wie Zweier- und Wählsternanschlüssen zu ermöglichen. Diese Anordnung bringt  bei fotografischer Ablesung der Gebührenzählerstände und die Weiterverarbeitung der Daten im Lochkartenverfahren erhebliche Vereinfachungen.

     

    Bildquelle Foto JH:
    Förderverein Telekom-Historik Bochum e.V


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