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    Ärztegestell  7 von 7eine Seite zurück

    Ärztegestell
    Ärztegestell in einer Vermittlungsstelle

    In den Wiener Vermittlungsstellen gab es zu analogen (und teilweise zu OES-Zeiten, noch bis in die Zeit der Digitalisierung) hinein, das sogenanntes Ärztegestell.

    Bild zeigt die Einrichtung aus der Wiener Vermittlungsstelle Wien-Treustraße (aus dem Jahr 1990).

    Dieses Gestell diente dazu, Anrufe eines Teilnehmer während der Abwesenheit  zu einer zentralisierten Ärztezentrale umzuleiten, die dann in Vertretung des abwesenden Arztes dessen Anrufe entgegennahm und den Anruf entsprechend weiterbehandelte (oder den Anrufer an einen anderen, nahegelegenen Arzt weiterempfahl).

    Dies war also die erste Form einer Anrufumleitung oder Anrufweiterleitung, lange, bevor andere Umleitungsformen (wie in Deutschland die GEDAN, in Österreich die leitungsindividuelle ARUE) in den Einsatz kamen.

    Aktiviert wurde dieser Dienst einfach durch ein kleines Kästchen (aus geschichtlichen Gründen "Brummer-Kästchen"), das die a-Ader der Teilnehmer Anschlussleitung des Arztes auf Erde legte, solange die Rufumleitung bestehen sollte.

    Die Ärztezentrale konnte übrigens, trotz bestehender und aktivierter Umleitung, den Arzt dennoch erreichen, ihm sogar anstehende Rufe wieder zurück überweisen.

    Die Besonderheit dieses Gestelles war, dass es nicht der österreichischen Postverwaltung (ÖPT) gehörte, sondern der Ärztezentrale.

    Also erstmals eine private Einrichtung innerhalb der Amtsräume der Post.

    Noch zum "Brummer-Kästchen" - der Begriff stammt aus der Anfangszeit des Wiener Systems, damals bekam der Anrufer ein Brummergeräusch als Zeichen dafür, dass er die Ärztezentrale direkt anrufen möge, weil der gewünschte Arzt nicht erreichbar war. In späterer Zeit, also ab etwa 1950, wurde der Vorläufer des aktuellen Ärztegestelles entwickelt, das dann die Umleitung auch bei Anschlüssen des Wiener Systems wahrnehmen konnte.

    Das Bild zeigt in der oberen Hälfte die leitungsindividuellen Zusätze der Ärztezentrale, darunter die Drehwähler, die gleichsam als Anrufsucher diejenige Leitung aufsuchten, auf der ein Umleitanruf anstand und dann darunter die Leitungszusätze zur Ärztezentrale hin. Die Ärztezentrale befindet sich übrigens, bis zum heutigen Tage, in der Wiener Innenstadt.

    Heute wird diese ÄZ-Funktion vom digitalen Telefonsystem übernommen bzw. der Arzt leitet seine Anrufe - der Einfachheit halber - gleich auf seinen Mobilfunk Anschluss weiter.

     



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