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    50 Hz-Zählübertragung  19 von 22eine Seite zurückeine Seite vor

    50 Hz-Zählübertragung
    50Hz-Zählübertragung Stromlaufplan

    Die Schaltung der 50Hz-Zählübertragung für den Gebührenzähler beim Teilnehmer.

    Für jeden Teilnehmer mit Gebührenzähler war diese Schaltung in der Vermittlungsstelle vorhanden. Sie wurde zu jeweils 3 Stück auf einer Relais Schiene aufgebaut. Die Gebührenimpulse zum Teilnehmer wurden mit 50 Hz Wechselstrom gesendet.

    Funktionsbeschreibung:
    Beim Abnehmen des Hörers beim Teilnehmer wird die Teilnehmerschleife geschlossen. Das Relais A wird erregt.

    Stromkreis Teilnehmerschleife:
    Spannung, Widerstand W1 600 Ohm, Kontakt v-1, Übertrager E1 A1 20 Ohm, Ader-a, Teilnehmer, Ader-b, Übertrager A2 D2 20Ohm, Kontakt v-5, Relais A 1000 Ohm, Relais A 420 Ohm, Zählübertrager 50 Ohm, Erde

    Das Relais A zieht an und schaltet mit seinem Kontakt a-5 das Relais V ein. Das Relais V ist abfallverzögert. Die Abfallverzögerung von Relais V wird das durch den Kontakt v 3-1 angeschaltete RC Glied erreicht.
    Dadurch bleibt das Relais V während der Teilnehmer die Nummern wählt angezogen.

    Stromkreis Relais V:
    Erde, Kontakt a-5, Relais V 2000 Ohm, Spannung

    Bei der Wahl der Nummerserie gibt das Relais A durch den Kontakt a-1 die Nummerimpulse an die nächste Stufe, in unserem Fall dem 1. Vorwähler weiter.

    Stromkreis Schleife zum Vorwähler:
    1. Vorwähler, Ader-b, Übertrager E2 A2 20 Ohm, Kontakt a-1, Übertrager E1 A1 20 Ohm, Ader-a, 1. Vorwähler

    Sobald über die Ader-d vom Gruppenwähler über den 1. Vorwähler und weiter an den Gebührenzähler Zä ein Zählimpuls eintrifft. Es spricht der Gebührenzähler Zä an, sein Kontakt zä legt an die 100 Ohm Wicklung im ZÜ (Zählübertrager) die Wechselspannung von 60 V mit 50 Hz an.

    Stromkreis vom Gruppenwähler:
    Spannung, Gruppenwähler, Ader-d, Zähler ZÄ, Erde

    Stromkreis Rufspannung Primär:
    Spannung, Rufstromtransformator 60V 50 Hz, Sicherung S, Übertrager ZÜ 100 Ohm, Kontakt zä, Widerstand W2 50 Ohm, Spannung

    Stromkreis Rufstrom sekundär:
    Spannung, Übertrager ZÜ 50 Ohm, Relais A 420, Kontakt v1, Übertrager E1 20 Ohm A1, Teilnehmer Ader-a
    Erde, Übertrager ZÜ 50 Ohm, Relais A 420, Kontakt v-5, Übertrager A2 20 Ohm, E2, Teilnehmer Ader-b

    Der Übertrager gibt das 50 Hz Signal Phasengleich an die a und b Ader der Teilnehmerleitung. Beim Teilnehmer wird das 50 Hz Signal über eine Weiche an seinen Gebührenzähler weitergeben. Das Zählsignal ist wegen der gleichen Phase an der A und B Ader beim Teilnehmer nicht hörbar.

    Quelle: Schaltungsbeschreibung und Stromlaufplan: JH Bayern-Online.com


    Diese Zählübertragung musste für jede Anschluss Leitung mit Zählung individuell eingeschliffen werden. lediglich bei den ESK Systemen ESK-A3 und ESK-A5 (wenn die einsprechenden Intern- und Externverbindungssätze eingebaut waren) konnte dies entfallen, weil hier generell (also auch bei nicht-zählwilligen Teilnehmern) die Zählimpulse gesendet wurden, durch die symmetrische Einspeisung fiel das den nicht betroffenen Teilnehmern nicht auf.

    Bei der Umstellung der betreffenden ESK Teilnehmer auf die 12kHz-Zählung mussten dann allerdings wieder individuelle Zählübertragungen und Zähler mit Zusatzkontakt geschaltet werden.

     

    Verschiedene Varianten der ZÜ Schienen

     

    Die (gewöhnliche) 50Hz-ZÜ-Schiene gab es übrigens sogar in drei Ausführungen:

     

    • mit zwei Übertragungen in einer Schiene (diese hatte allerdings die Besonderheit, daß der im Schaltplan vorkommende "Ü57"-Übertrager durch "Fernleitungsübertrager 32" (FlÜ 32) ersetzt war), diese Schiene konnte also auch in den Ämtern 29 und 40 eingesetzt werden, also Ämtern, die mit 25 Hz gerufen haben (Ämter der Systeme 48 rufen sein 1953 generell mit 50Hz) - das ist die älteste ZÜ-Schienen-Form, sie wurde auch nur bis etwa 1957 gefertigt, aber bis zuletzt (also 1999) genutzt.
    • mit drei Übertragungen in einer Schiene - also die, die hier mit Schaltplan beschrieben wird
    • mit vier identische Übertragungen, dafür aber steckbar ausgeführt wird.

     

    Die letzten beiden Ausführungen sind elektrisch identisch, die ältere Ausführung hat den anderen Übertrager, eben wegen des 25Hz-Rufes.

     


    Der Vollständigkeit halber: es gibt noch zwei abweichende Ausführungen

    • 50 Hz-Zählübertragung für Nebenstellenanlagen mit Durchwahl hinter dem OFLW 48
    • 50 Hz-Zählübertragung für Kleinteilämter (KTA)

     


    50 Hz-Zählübertragung Ortsseite beim Teilnehmer

    Zählübertragung beim Teilnehmer

     

    Man sieht im Stromlaufplan deutlich, dass der Zähler beim Teilnehmer parallel zum Teilnehmerapparat geschaltet wird und dass die Zählimpulse symmetrisch von beiden Sprechadern gegen Erde aufgenommen werden.

     

    Anstelle des in der Schaltung gezeichneten Trommelzählers kann auch ein Flachrelais gleicher elektrischer Werte installiert sein, in diesem Falle übergibt das impulsweise erregte Flachrelais die Zählimpulse über einen potentialfreien Kontakt an eine Gebührenerfassungseinrichtung bei einer Nebenstellenanlage.

     

    Zuletzt wurden in vereinzelten Fällen mit 50 Hz-Zählung mit der moderneren Version dieses Übertragers die Gebührenimpulsrechner (GIR) 81, 86 bzw. 90 in der Nebenstellenausführung angesteuert. Die GIR 81/N, GIR 86/N und GIR 90/N haben keine Empfänger für 12kHz-Zählfrequenzen, sondern bekommen die Zählimpulse über einen potentialfreien Kontakt, damit systemunabhängig von der Zählspannungsfrequenz.

     

    Wichtig: Dieser teilnehmerseitige Zähler konnte normalerweise nur bei einer amtsseitigen Zählübertragung nach S 13894 verwendet werden. Wurde eine Amtsleitung mit Durchwahl und 50 Hz-Zählung verwendet (S 14299), dann musste die Erdleitung über ein Schleifenrelais in der Nebenstellenanlage geschaltet werden, um das Ansprechen des Zählers bei kommendem Anruf (60V gegen Erde auf der a-Ader) zu verhindern. Bei Verwendung der üblichen Zählübertragung nach S 13894 wurde die Rufspannung der Speisung der Zählübertragung "superponiert" und war daher - bezogen auf die Erdleitung - potentialfrei, damit kam es nicht zum Ansprechen des teilnehmerseitigen Zählers.

     

    Textquelle: Dulosy


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    Weitere Informationen : Entwicklung Wählsystem für Österreich (WS 48) Weitere Informationen verfuegbar Entwicklung Wählsystem für Österreich (WS 48)  

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