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    4 Draht Übergangstechnik  8 von 40eine Seite zurückeine Seite vor

    4 Draht Übergangstechnik
    Blockschaltbild 4 Draht Übergangstechnik

    Grundsätzlicher Verbindungsaufbau der 4Draht Technik.

    Die Zweidraht-Übergangstechnik hatte es mit einfachen Mitteln ermöglicht, fast 60 % des Fernverkehrs in den Selbstwählferndienst zu überführen. Darunter fielen der nahe und mittlere Fernverkehr, sowie der Endverkehr zwischen den wichtigsten Großstädten. Die Beschränkungen, welche diese Technik mit sich brachte, machten sich beim weiteren Ausbau bemerkbar. Vor allem die zweidrähtige Durchschaltung war nicht sehr befriedigend.

    Immer stärker trat Trägerfrequenztechnik bis in die untersten Netzebenen in den Vordergrund.  Damit war der nächste Schritt der Entwicklung bereits vorgezeichnet. Er führte zwangsläufig zu einer Vierdrahttechnik, die eine stabile Zusammenschaltung mehrerer Trägerfrequenzstrecken auf den Fernebenen möglich machte. Die Leitwegsteuerung konnte noch nicht in dem gewünschten Umfang mit dem geringen zur Verfügenden Zeitaufwand verwirklichen zu können.

    Deshalb wurde nochmals der Begriff Übergangstechnik verwendet.

    Das Kennzeichen für die Vierdraht-Übergangstechnik ist die vierdrähtige Durchschaltung und Führung der Verbindung auf der Fernnetzebene von Knotenamt zu Knotenamt, der Einsatz vierdrähtiger Wähler und Wählübertragungen und eine Leitwegsteuerung über Richtungswähler (RW). 


    Der Umsteuerwähler (UW) vor dem ZIG, der bei der Zweidraht-Übergangs-Technik mit Voreinstellung arbeitet, wird soweit überhaupt noch erforderlich, durch einen UW mit  Nacheinstellung ersetzt. Der ZIG enthält eine Gabel, um die Zweidrahtleitung in eine Vierdrahtleitung umzusetzen oder er besitzt einen vierdrähtigen Ein- und Ausgang. Dem ZIG folgt bei ein vierdrähtiger  Richtungswähler (RW), der es erlaubte 11 bis 17 Richtungen auszuwählen.

    Zur Steuerung des RW wird der VZ durch einen Zusatz für Richtungsabgriff und Wahlabruf ergänzt. Der so erweiterte VZ wird mit VZR (Verzoner mit Richtungsabgriff) bezeichnet. Im ZA können die RW vor oder hinter dem ZGW angeordnet werden. Die letztere Lösung ist in dem Blockschaltbild recht untern  angedeutet.

    Werden die ZGW vorgezogen, dann wird statt des normalen ZIG in der Regel ein ZIG mit Verzonung (ZIGV) verwendet, der eine HA Verzonung erlaubt. Soweit eine Knotenamt Verzonung erforderlich ist (eigener ZA-Bereich), werden in dieser Gasse zentrale  Verzoner eingesetzt. Der ZGW für den im EA  entspringenden Verkehr ist, in der Regel zweidrähtig. Erst im ZIGV findet der Übergang auf die Vierdrahtebenen statt. Die Ausgänge  der RW zu den Zentralamtsleitungen (Zl) lagen im Vielfach der Vierdraht-ZGW des aus dem ZA-Bereich ankommenden Verkehrs.

    Die übrigen Ausgänge führen zu Querverbindungsleitungen (Ql) mit vierdrähtigem Eingang. Die Ferngruppenwähler  der höheren Netzebenen (ZGW, HGW) sind grundsätzlich vier drahtig. Die KGW weisen in der Regel, die EGW im Bedarfsfall eine vier drahtige Schaltung auf.


    Verzoner Gestellreihen

    Das rechte Bild zeigt eine Gestellreihe, Verzoner mit Richtungsabgriff (VZR).
    Bildquelle: Museum für Kommunikation Frankfurt  Foto: JH

    Eine wichtige Voraussetzung für die Einführung der Vierdrahttechnik bildet die Entwicklung geeigneter Wahlverfahren. Gleichstrom- und Wechselstromwahl scheiden aus, da viele dieser Leitungen diese Stromarten nicht durchlassen oder verarbeiten konnten. Man musste zu Wahlfrequenzen übergehen, die innerhalb des Sprachbandes oder innerhalb des Übertragungskanals lagen. Tonwahl und Trägerfrequenzwahl beherrschten daher die Technik.

    Durch den Wegfall der Zweidrahtbedingungen ergeben sich erhebliche Vereinfachungen in den Übertragungen. Erst bei der Vierdrahtschaltung kommen die Vorteile der Impulssteuerung (IKZ) voll zur Geltung. Der Relaisaufwand der Wählübertragungen sank dadurch erheblich. Die Stromkreise wurden einfacher und durchsichtiger. Gabelübertragungen (GaUe 4D/2Dr und 2Dr/4Dr), Gleichstrom oder Wechselstromübertragungen mit vierdrähtigem Ein- oder Ausgang (GUe 4Dr/2 Dr und 2 Dr/4 Dr, WUe 4Dr/2 Dr und 2 Dr/4 Dr) stellten den Übergang zum Zweidrahtnetz her.

    Da die gesamte Planungsdämpfung konnte in den unteren Netzebenen verbraucht werden. Es wurden dadurch auf den Leitung große Kupferersparnisse erzielt. Die Fernkabeladern konnten dadurch dünner gemacht werden. Statt 1,4 mm genügte in der Regel schon ein Aderndurchmesser  von 0,9 mm. Die geringen Mehrkosten der Vierdrahtschaltung in den Ämtern werden daher erfahrungsgemäß bereits bei der Verlegung eines einzigen Bezirkskabels mehr als ausgeglichen. Das Durchgangsproblem ist mit der vierdrähtigen Durchschaltung gelöst. Der Aktionsradius des Selbstwählferndienstes unterliegt keinen Beschränkungen mehr.


    Bei der Zweidraht-Übergangstechnik wurde der Ausbau des Kennzahlweges zum Teil vernachlässigt. Unmittelbare Verkehrsbeziehungen mit Massenverkehr wurden zuerst ausgebaut. Bei der Vierdraht-Übergangstechnik gewann der Kennzahlweg als leistungsfähiges Instrument für den Überlaufverkehr und für die bisher nicht berücksichtigten bescheidenen Verkehrsanteile der mittleren und kleinen EA große Bedeutung.


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Gabelschaltung Weitere Informationen verfuegbar Gabelschaltung  

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