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    2 Draht Übergangstechnik  7 von 40eine Seite zurückeine Seite vor

    2 Draht Übergangstechnik
    Blockschaltbild 2 Draht Übergangstechnik

    Grundsätzlicher Verbindungsaufbau:

    Die Zweidraht-Übergangstechnik war mit ihrer Konstruktion bereits für das geplante Entwicklungsziel der Volltechnik in der Landesfernwahl abgestimmt.

    Die Übergangstechnik war auf eine zurzeit vorhandene Technik aufgebaut und sollte die Zeit überbrücken bis eine fortschrittlichere Technik für den Ausbau der Landesfernwahl zur Verfügung stand.

    Folgende Grundgedanken dafür waren richtungweisend:

    • Die Betriebsabwicklung bedient sich der endgültigen Form.
    • Der Ausbau beschränkt sich auf die wichtigsten Verkehrsbeziehungen.
    • Die Weiterentwicklung darf nicht gehemmt werden.

    Im Gegensatz zum vereinfachten SWFD wurden in der Übergangstechnik bereits die Kennzahlen der künftigen Landesfernwahl angewendet.

    Der Vorteil dieser Regelung der Kennzahlen war ein doppelter. Durch die Benützung der endgültigen Kennzahlen wurde einmal zwangsläufige Netzgestaltung vorgeschrieben, die der Planung der Landesfernwahl zugrunde gelegen ist. Denn die einzelnen Kennziffern drücken eine ganz bestimmte Verknotung aus, die ihrerseits die Leitungsführung bestimmt. Das Fernleitungsnetz wurde daher nicht durch einen Übergangszustand in seinem organischen Wachstum behindert.


    Die Benützung der endgültigen Kennzahlen kam auch dem Teilnehmer zugute. Ebenso wie bei den Rufnummern der Teilnehmer waren auch bei den Kennzahlen Änderungen nicht erwünscht. Die Kennzahl solle vielmehr dem Fernsprechteilnehmer so vertraut und geläufig werden, dass sie für ihn den numerischen Namen des Ortes darstellt.

    Der Aufbau von Selbstwählfernverbindungen nach der Zweidraht-Übergangs-Technik ist in dem Bild als Blockschaltbild dargestellt. Für die Ermittlung der Gebühren wurde erstmals eine zentrale Verzonungseinrichtung eingesetzt.

    In der ankommenden Fernleitung ist ein Zählimpulsgeber (ZIG) angeschaltet. Der ZIG verbindet sich über einen Suchwähler (SW) mit einem zentralen Verzoner (VZ).


    Verzoner mit Impulswiederholer

    Die Wählimpulszeichen wurden in einem Verzoner durch einen Impulswiederholer  (IW) gespeichert.

    Siehe dazu Bild rechts (Verzoner mit Richtungsabgriff VZR).
    Bildquelle: Museum für Kommunikation Frankfurt  Foto: JH

    Die Zweidraht-Übergangstechnik verwendete alle gebräuchlichen Wahlverfahren, Gleichstromwahl, Wechselstromwahl, Tonwahl und Trägerfrequenzwahl. Die Zeichengabe ist auf Übergangskennzeichen (ÜKZ) abgestellt.

    Da  Durchschaltung erfolgte zweidrähtig, dadurch weisen die Wählübertragungen in der Regel einen zweidrahtigen Ein- und Ausgang auf.

    Die Vierdrahtübertragungen mit der Tonwahl wurden in Verbindung mit Gabelübertragungen eingesetzt. Doppelt gerichteter Verkehr war nur bei Gleichstrom- und Wechselstromwahl vorgesehen.

    Die Leitwegsteuerung war noch behelfsmäßig ausgebildet. Eine einfache Umsteuertechnik im Ausgangs KA und dem vorgezogenen  Kennziffern-Gruppenwähler in den folgenden Ämtern dienten zur Richtungsausscheidung.

    Auch die übertragungstechnischen Bedingungen waren noch ausreichend erfühlt. Die Verbindung wurde zweidrähtig mit auflaufender Restdämpfung durchgeschaltet. Die Dämpfungsverhältnisse und die nicht netzgerechte Aufstellung der Kenziffern Gruppenwähler schränkten den Zugangsbereich dieser Technik ein.

    Tabelle mit den Abkürzungen:

    Abkürzung Bezeichnung
    I. GW I. Gruppenwähler
    DGW Dienstgruppenwähler
    EA Endamt
    GaUe 2/4 Dr Gabelübertragung 2/4 Draht
    GUe-g Gleichstromübertragung gehend
    GUe-k Gleichstromübertragung kommend
    HA Hauptamt
    HGW Hauptamt Gruppenwähler
    IW Impulswiederholer
    KA Knotenamt
    KGW Knotenamt Gruppenwähler
    SW Suchwähler
    TFUe-g 2 Dr Trägerfrequenzübertragung gehend 2 Draht
    TFUe-k 2 Dr Trägerfrequenzübertragung kommend 2 Draht
    TFUeZ-g Trägerfrequenzübertragung Zählung gehend
    TFUeZ-k Trägerfrequenzübertragung Zählung kommend
    TonUe-g 4 Dr Tonübertragung gehend 4 Draht

    TonUe-k 4/2 Dr

    Tonübertragung kommend 2/4 Draht
    UW1 Umsteuerwähler 1
    UW2 Umsteuerwähler 2
    UeM Übertragung
    UeS Übertragung
    VZ Verzoner
    WUe-g Wechselstromübertragung gehend
    WUe-k Wechselstromübertragung kommend

    WUeZ-g

    Wechselstromübertragung Zählung gehend
    WUeZ-k Wechselstromübertragung Zählung kommen d
    ZA Zentralamt
    ZGW Zentralamt Gruppenwähler
    ZIG Zählimpulsgeber


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Nummerspeicherung mit Impulswiederholer Weitere Informationen verfuegbar Nummerspeicherung mit Impulswiederholer Weitere Informationen : Vereinfachter SWFD Weitere Informationen verfuegbar Vereinfachter SWFD

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