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    Automatische Prüfeinrichtung  22 von 24eine Seite zurückeine Seite vor

    Automatische Prüfeinrichtung
    Automatische Prüfeinrichtung Details Anzeigen

    Um die ganzen Einrichtungen einer Vermittlungsstelle sicher auf Funktion überwachen zu können, mussten die Prüfeinrichtungen die einzelnen Schaltstufen vollzählig und sicher erfassen und einen schnellen Prüfablauf ermöglichen. Das Bestreben die regelmäßigen Prüfaufgaben ohne Sicherheitsverzicht durchführen zu können, führte  zur Entwicklung von automatischen Prüfeinrichtungen.  Es wurden von der Bundespost alle Ortsvermittlungsstellen mit mehr als 600 EMD Wählern mit einer automatischen Prüfeinrichtung (APrE) ausgestattet.

     

    Die Automatische Prüfeinrichtung (APrE) erlaubt eine vollautomatische Überwachung der einzelnen  Schaltstufen ohne Personaleinsatz. Es entstanden hierdurch objektive  Prüfergebnisse.

     

    Die Automatische Prüfeinrichtung ereichte die einzelnen Schaltstufen über I. und II. Anschaltwähler und prüft die Schaltstufen mit einer  Reihe von Prüfungen und registriert jeden aufgetretenen  Fehler mit Hilfe eines Ausgabegerätes (Drucker Fernschreiber).


    Die Abwicklung des normalen Fernsprechverkehrs wird durch den automatischen Prüfverkehr fast nicht behindert. Es wird jeweils nur eine einzelne Schaltstufe belegt und die Prüfeinrichtung arbeitet in der verkehrschwachen Zeit, vorzugsweise in den Nachstunden.

     

    Durch die Konstruktion des EMD-Wählers ergaben sich günstige Möglichkeiten für den Einsatz dieser Einrichtung, weil es in jedem EMD Vielfach ein oder zwei Prüfschritte (z. B. Schritt 1 und  111) gibt. Jeder Wahlstufe mit dem dazugehörigen Wähler wurde einzeln durchgeprüft und ein Fehler grenzte die Wahlstufe auf gleich ein.

     

    Die Automatische Prüfeinrichtung wurden in zwei Universal Gestellrahmen untergebracht. (Siehe Bild rechts)

     

    In der Automatischen Prüfeinrichtung befinden neben den gemeinsamen Schaltungsteilen noch die speziellen Prüfsätze für die einzelnen Wahlstufen:

     

    • Prüfsatz Anrufsucher/I. Gruppenwähler  für alle Anrufsucher und erste Gruppenwähler.
    • Prüfsatz Anrufsucher/Stromstossübertragung für alle Anrufsucher und Stromstossübertragungen
    • Prüfsatz II. Gruppenwähler für alle II bis V Gruppenwähler
    • Prüfsatz Leitungswähler für alle Leitungswähler.

     

    Diese Prüfsätze erzeugten das Prüfprogramm für die einzelnen Wahlstufen.

     

    Die Anschaltung der zu prüfenden Stufen erfolgte mit Hilfe des zu jedem Prüfsatz gehörenden I. Anschaltwähler (AnW). In jedem Gestellrahmen befanden sich dann der II. Anschaltwähler und ein bis sieben Anschaltrelais.

    Als I. Anschaltwähler wurden  50-teilige Drehwähler verwendet. Der II. Anschaltwähler war mit 25-teiligen Drehwählern aufgebaut.

     

    In der Prüfeinrichtung gab folgende gemeinsame Einrichtungen:

    • Impulsgenerator
    • Druckgerät
    • Schrittzahlkontrollgerät
    • Dämpfungsmesser
    • Netzteil
    • Schaltuhr
    • Signaleinrichtung
    • Bedienungsfeld.

     

    Für das Anschalten der Prüfsätze wurde ein Verfahren verwendet, das mit eine minimalen Verkabelung ausgekommen ist. (Siehe Bild oben Blockschaltbild)

     

    Die Prüfadern verliefen von der Prüfeinrichtung aus als Vielfach zu allen Gestellrahmen. Die Auswahl des Gestellrahmens besorgte der I. Anschaltwähler, von diesem Wähler ging nur eine einzelne c-Ader zu den einzelnen Gestellrahmen.

     

    In diesem Gestellrahmen wurde Anschaltrelais eingeschaltet, das den Gestellrahmen an das Prüfleitungsvielfach anschaltete. Der II. Anschaltwähler wurde vom Prüfsatz aus gesteuert, und wählte die zu prüfenden Wahlstufe innerhalb von diesen Gestellrahmen aus. Die Automatische Prüfeinrichtung enthielt keine besonderen Prüfsätze für die internen Verbindungswege. Ein Teil der möglichen Störungen an den Verbindungsleitungen wurde bei der Prüfung der einzelnen Wähler bereits mit erfasst.

    Es handelt sich dabei um Fehler wie Erd- und Nebenschlüsse, Kurzschüsse und Symmetriefehler.  

     

    Ein den Verbindungswegen waren Fehler sehr selten und wurden halbjährlich mit einem Handprüfgerät getestet.

     

    Die von der automatischen Prüfeinrichtung erkannten Fehler und Störungen wurden durch einen Siemens Hell Schreiber aufgezeichnet.

    Die Störung laut dann als Beispiel: E3-03-16-13

    • Das bedeutete dann Fehler in der Wahlstufe E3
    • Gestellrahmennummer 03
    • Wähler 16
    • Fehlercode 13.

    Für die Ausgabe der Fehlermeldungen war der damals verfügbar Siemens Hell Schreiber bestens geeignet, weil es bei Fehlern keine falsche sonder nur einen schwer lesbaren Ausdruck gab.

     

    Bildquelle: Fernmeldemuseum Aachen Foto: JH


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