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    Homepage > Telefontechnik > Geschichte Telekommunikation bis 1999
    1934 *** Kurznachrichten ***  215 von 435eine Seite zurückeine Seite vor

    1934 *** Kurznachrichten ***
    1934 *** Kurznachrichten ***
    • Fernkabel: Das erste Styroflex Fernsehkabel wird ausgelegt.

    • Koaxialkabel: Koaxialleitung wurden für den Breitband und Weitverkehr getestet. Es konnten bis zu 200 Telefongespräche und ein Fernsehkanal übertragen werden.

    • 2-Band: Beginn des Großeinsatzes von TF-Systemen mit 2-Band-Telefonie durch Siemens/DeTeWe.

    • Lauthörgerät: Als Zusatzeinrichtung für Haupt- und Nebenstellen wurde ein Lauthörgerät zugelassen, das aus Tischmikrofon, Lautsprecher und Verstärker bestand. Durch eine sprachgesteuerte Verstärkersteuerung konnten die  Rückkopplungen verhindert werden.

    • R-Gepräche: Diese Gesprächsart wurde auch für Ferngespräche zugelassen. Die rufende Sprechstelle musste mit der Übernahme der Gebühren einverstanden sein.

    • Telexnetz: Das Wechselstrom Telegraphie Übertragungssystem WT 34 zur gleichzeitigen Übertragung von mehreren Fernschreibsignalen über einen Fernsprechkanal wird eingeführt.

    • Siemens: Erster mechanischer Springschreiber als Blattschreiber T 34

    • Berlin: Ab dem Jahr 1934 wurden Fernsehsendungen mit Bild und Ton übertragen. Nachdem bekannt wurde, dass die BBC ein Fernsehprogramm plane, entschieden die Nationalsozialisten, den Briten zuvorzukommen. Die deutsche Erfindung Fernsehen sollte ihrer Meinung nach auch von Deutschen regulär eingeführt werden. Am 22. März 1935 wurde schließlich mit dem Deutschen Fernseh-Rundfunk des Fernsehsenders "Paul Nipkow" der regelmäßige Programmbetrieb als Liveübertragung aufgenommen. Deutschland veranstaltete damit den „ersten regelmäßigen Fernsehprogrammdienst der Welt“. Allerdings gab es in Berlin und Umgebung nur etwa 250 Fernsehempfänger; die Industrie war aus Kapazitätsgründen noch nicht zur Massenfertigung von Fernsehempfängern fähig. Daher eröffnete die DRP am 9. April 1935 die erste öffentliche Fernsehempfangsstelle für den Gemeinschaftsempfang; weitere Fernsehstuben und Großbildstellen wurden in rascher Folge eröffnet. Der Eintritt für jeweils etwa 30 Personen, die auf technisch noch unausgereiften Geräten ein 18×22 cm großes, flackerndes Fernsehbild mit wenig Kontrast betrachten konnten, war kostenlos.

    • Paraguay: Der Fernsprechdienst zwischen Deutschland und Paraguay wird aufgenommen.


    • Großbritannien: Eröffnung einer Richtfunkstrecke
      mit 6 Kanälen nach Nordirland
      1937: Erweiterung der Anlage auf 15 Kanäle

    • Polen 1932: Ein auf 6 Jahr geplantes Aufbauprogramm für die Automatisierung wird eingeleitet. Dazu wurde eine Anleihe von 650.000 Pfund Sterling aufgenommen.

    • Polen 1934 Juni: die ersten Teile des Netzes durch das Aufbauprogramm konnte übergeben werden.

    • Malta 1934-1936: Durch den weiteren Bedarf wurden neue Vermittlungsstellen gebaut.
      - Sliema mit 800 Anschlusseinheiten
      - Rabat und St. Paul´s mit jeweils 100 Anschlusseinheiten
      - Gozo mit 120 Anschlusseinheiten

      Die Vermittlungsstelle in Gozo wurde gleichzeitig mit einem 14 paarigem Kabel an die Hauptvermittlung in La Valletta angeschlossen.

    • Sowjetunion: Es bestehen Funkverbindungen Moskau – Tiflis – Taschkent.



    Eröffnung Telefonverkehr Berlin-Tokio
    • Berlin-Tokio 12. März:
      Eröffnung des direkten Telephonverkehrs Berlin - Tokio im Reichspostministerium am 12. März.

      In der Mitte des Tisches
      oben Reichsverkehrsminister Eltz v. Rübenach
      links neben ihm Botschafter Mushakoij,
      rechts neben ihm Aussenminister v. Neurath, Reichsleiter Rosenberg.

    This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany license.
     
    Attribution: Bundesarchiv, Bild 183-2005-0119-501 / CC-BY-SA


    Zeitraum  1934
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : WT 34 Gestell Weitere Informationen verfuegbar WT 34 Gestell Weitere Informationen : WT 34 Gestell Weitere Informationen verfuegbar WT 34 Gestell

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