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    Homepage > Telefontechnik > Geschichte Telekommunikation bis 1999
    1897 *** Kurznachrichten ***  108 von 439eine Seite zurückeine Seite vor

    1897 *** Kurznachrichten ***
    Fernsprechamt Berlin im Jahr 1991
    • Deutsches Reich:
      Es existieren circa 174.000 Telefonanschlüsse und ca. 210.000 km Fernsprechleitungen.
      Vorführung der Marconi-Funkentelegraphie durch Prof. Slaby vor Kaiser Wilhelm II

    • Fräulein vom Amt: 
      Zu dieser Zeit war es ein sehr beliebter Beruf. Es gab am Ende des Jahres fast 4.000 davon.

    • 8. April: Mit 67 Jahren stirbt der Generalpostmeister  Heinrich von Stephan in Berlin.

      Er arbeitet seit 1848 im preußischen Postdienst. Er führte im Jahr 1870 die Postkarte ein. 1876 vereinigte im Reich die Post mit der Telegraphie. Im Dezember 1879 gründete er mit Werner Siemens den Elektrotechnischen Verein in Berlin.


    • 1. Juli:
      Nach dem Tod des Staatssekretärs Heinrich von Stephan wurde Podbielski  in das Reichspostamt berufen. Im Jahr 1898 wurde er zum wirklichen Geheimen Rat ernannt. Durch mehrere Reformen machte er sich um die Entwicklung des Postwesens verdient.

    • Gebühren:
      Die Entfernung für die Nahzone wurde auf 50 km ausgedehnt und die Gebühren wurden ermäßigt (25 Pf / 3 Min). Die Fernzone begann ab 50 km bei gleichbleibenden Gebühren.

    • Vorschalteplätze:
      Es wurden in der Fernamtstechnik Vorschalteplätze mit Teilnehmer-Vielfachfeld eingeführt. Es war über Trennkontakte an den Klinken dem Ortsamt vorgeschaltet. Die Ortsvermittlungsbeamtinen wurden bei der Herstellung von Fernverbindungen entlastet


    • Ungarn: 
      Die Vermittlungsstelle in Budapest in der Szerecsen Strasse wird nach dem Doppelleitungssystem aufgebaut für 3.000 Anschlusseinheiten.

    • Ungarn 4. Mai:
      Durch ein Gesetz wurde festgelegt, das die restlichen privaten Ortsnetze nach Ablauf der Konzessionen zu verstaatlichen sind.

    • Ungarn:
      Eröffnung des Sprechverkehrs von Budapest nach Deutschland mit der Fernleitung Budapest – Berlin.

    • Niederlande 1.Oktober:
      die staatliche Verwaltung Übernahm das Fernleitungsnetz der NBTM. Zu diesem Zeitpunkt waren circa. 20 Städte und Gemeinden untereinander mit Fernleitungen verbunden. Der NBTM blieb nur noch der Ortsdienst. Auch dieser Dienst wurde bald von der staatlichen Verwaltung aufgekauft. 

    • Dänemark 11 Mai:
      Erlass eines Gesetzes, das dem Staat erlaubt an private Unternehmen Konzessionen zu vergeben.

    • Geburtsjahr des Funkwesens:
      Marconi brachte  eine drahtlose telegrafische Verbindung zwischen dem Lavernock Point und der Insel Flatholm im Bristol-Kanal zustande. Auf einer 20 m hohen Klippe bei Lavernock Point wurde als Empfangsstation ein 30 m hoher Mast errichtet. Von einer Spitze führte bis zum Fuß ein isolierter Kupferdraht an den einen Pol des Empfangsapparats, während der andere Pol durch ein langes Drahtseil, das zum Meer hinabführte und geerdet ist. Die Sendestation war ein nicht abgestimmter Langwellen (LW) Sender der von einem Akkumulator gespeist wurde. Er befand sich in einem Bretterhäuschen auf der 5 km entfernten Insel Flatholm.

    • Adolf Karl Heinrich Slaby, Graf Georg Wilhelm Arco:
      Erste Versuche mit Funkentelegraphie mit Industrie und Luftschiffer Abt (Berlin):
      Nutzung von Ballonen und Drachen zum Ausbringen einer circa 300m langen auf Wellenlänge abgestimmten und geerdeten Antenne.
      am 7. Oktober erzielten Sie mit der 1. drahtlosen Telegrafie zwischen Berlin-Schöneberg und Rangsdorf (südlich von Berlin) einen neunen Weltrekord.




    Zeitraum  1897
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen verfuegbar Heinrich von Stephan Weitere Informationen verfuegbar Generalpostmeister Heinrich von Stephan Versuche mit zwei Bell-Telefonen
    Weitere Informationen verfuegbar Victor von Podbielski Weitere Informationen verfuegbar Postminister Podbielski bringt das Telefonnetzes auf dem flachen Lande voran

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