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    Homepage > Telefontechnik > Geschichte Telekommunikation bis 1999
    1891 *** Kurznachrichten ***  95 von 439eine Seite zurückeine Seite vor

    1891 *** Kurznachrichten ***
    London to Paris telephone service opening
    • Fernschränke: Ursprünglich waren alle Telefonleitungen als Einfachleitungen ausgeführt. In diesem Jahr wurden besondere Fernschränke für Doppelleitungen ausgerüstet. Die Schaltmittel in den Schränken lagen jetzt symmetrisch zwischen den beiden Sprechadern.

    • Fernsprechgehilfin: Ab dem 1. Januar 1891 erhalten die weiblichen Kräfte diese Berufsbezeichnung.

    • Gebührenerheber: Mix & Genest stellte den ersten Münzfernsprecher her. Er wurde als selbständiger Gebührenerheber bezeichnet. Das Patent dazu wurde am 30. März 1891 ausgestellt.

    • Patenterteilung: Der Erfinder Berliner erhält ein Patent für ein Mikrofon mit Metallkontakten.

    • Frankfurt Main: Das Bezirksfernsprechnetz wird in Frankfurt und Umgebung eingerichtet. Die Fernleitung Frankfurt - Würzburg - München wird eröffnet.

    • Düsseldorf: Die erste öffentliche Sprechstelle ( im Gebäude des Telegraphenamtes ) wurde eröffnet.


    • Österreich: In Wien waren bereits 4.500 Teilnehmer am Fernsprechnetz angeschlossen.

      Der Zwischenstaatliche Fernsprechverkehr zwischen Deutschland und Österreich wurde im Grenzverkehr eröffnet. Erst im Jahr 1894 wurde die Leitung zwischen Berlin und Wien fertig gestellt.

    • Großbritannien London 18. März: erste Fernverbindung London - Paris über das Seekabel St. Margarets Bay, die offizielle Eröffnung fand am 23.3.1891 statt.

    • Frankreich 23. März: Eröffnung des Fernsprechverkehrs zwischen Paris und London.

    • Tschechoslowakei 26. Oktober: Eröffnung der Leitungen zwischen Deutschland und der Doppelmonarchie.  Warndorf  Zittau und Zittau  Reichenberg.

    • MEZ: Die Mitteleuropäische wurde eingeführt. Ab dem Jahr 1926 folgte dann die 24 Stunden Zählung.

    • Paris: Die Gesellschaft Théatrophon vermittelte über ein eigenen Drahtnetz gegen Einwurf von 50 cts oder 1 fr für 5 bis 10 Minuten eine Musikübertragung. Cafes und Gaststätten wurden an dieses Sondernetz angeschlossen.

    • 5. Mai: David Edward Hughes verwendete erstmals einen Detektor zum Nachweis von elektrischen Wellen. Der Detektor bestand aus einem Kohlestab, der mittels einer Feder auf eine Stahlnadel gedrückt wurde.

    • 23. Juni: Wilhelm Eduard Weber starb im Alter von 87 Jahren in Göttingen.
      Er hatte im Jahr 1833 mit  C. F. Gauß in Göttingen den ersten elektromagnetischen Telegraphen gebaut . In den Jahren vom 1840 bis 1846 entwickelte er das Elektrodynamometer. Die damit erarbeiteten Maßbestimmungen wurden 1881/84 zur Grundlage der in Paris international anerkannten elektrotechnischen Maßeinheiten..

    Das Bild zeigt die Sprechstelle der Verbindung zwischen London und Paris.

    Bilddatum: 1891 Bildquelle: BT Image Library


    Telephon-Billett der Königl. Bayer. Posten und Telegraphen, ausgegeben 1891


    Das rechte Bild zeigt ein Telephon-Billett der Königl. Bayer. Posten und Telegraphen, ausgegeben 1891.

    Es konnte mit diesem Billett bei einer öffentlichen Telefonstation ein Gespräch mit einer Dauer von 5 Minuten geführt werden.

    Am 5. November 1883 wurden zuerst in München, später in einigen anderen Orten Bayerns nummerierte Billets (Telephon-Billets, Fernsprech-Scheine) „zur Benützung einer öffentlichen Telefonstation auf die Dauer von 5 Minuten“ ausgegeben. In den vier Ecken befanden sich die Wertangabe (10, 25, 50 Pfennig bzw. 1 Mark), am Kopf der Ortsname über der Bezeichnung „Telephon-Anlage“. Diese Fernsprechscheine wurden 1908 außer Kurs gesetzt.


    Bericht aus dem Polytechnischen Journal 1891, Band 280/Miszelle 4 (S. 301–302)

    Das Mikrophon von Roulez und das Telephoniren auf dem Kabel London-Paris.

    Nach dem von E. Massin in Bd. 18 der Annales télégraphiques (vgl. Electrician, 1891 Bd. 27 * S. 45) gemachten Mitteilungen erachtet derselbe das Mikrophon von Roulez als das rücksichtlich Höhe und Klarheit des Tones beste der Instrumente, welche auf dem Kabel London-Paris versucht worden sind.

    Dieses Mikrophon besitzt eine Kohlen-platte von 10 cm Durchmesser; auf diese ist ein an seiner Kontaktfläche mit einem als Isolator dienenden Blatt von Bristolpappe (Bristol board) belegter Kohlenblock von 7 cm Länge angeschraubt; den Stromweg zwischen Platte und Block bilden drei Bündel von Glühlampenfäden, welche in drei in den Block und das isolierende Blatt eingebohrten Löchern stecken.

    Zwischen dem General-Post-Office und dem Pariser Hauptamts war der Verkehr leicht; sobald aber die einen großen Widerstand besitzenden Guttapercha Kabel, welche das Hauptamt mit den Nebenämtern verbinden, an die Hauptlinie angeschaltet wurden, wurde die Stimme murmelig und das Sprechen nur noch aus Telefonieren Gewöhnten möglich. Ließ man aber gar einen Teilnehmer in London mit einem in Paris sprechen, so war die Stimme zwar noch klar genug, aber die Höhe des Tones Fürs Telefonieren nicht ausreichend.

    Mit den vorhandenen Stadtlinien gab nur Roulez' Mikrophon die nötige Fülle und Höhe des Tones und zwar, wenn die Telephone und die Sekundärrolle des Mikrofon Induktors parallel geschaltet und mittels eines besonderen (am Griff des einen Telefons angebrachten und so leicht zu bedienenden Tasters) nur entweder die ersteren oder die letztere eingeschaltet wurde. Stattdessen konnte man auch die Rolle und die Telephone hinter einander schalten und stets die eine oder die andere kurz schließen.

    Bei dieser Schaltung beeinträchtigen die Telephone nicht das Sprechen und der Sender schwächt nicht den empfangenen Ton; ferner wird das Ohr des Hörenden bei langen Linien nicht zu Anfang durch die seine Empfänger durchlaufenden Ströme des Senders taub gemacht, und endlich kann man die primären Ströme verstärken, ohne befürchten zu müssen, dass im Mikrophon am fernen Ende Ströme auftreten, welche dort ein Knacken in den Telefonen verursachen.

    Bei den Versuchen zwischen dem Pariser Observatorium und dem Schatzamte wurde eine Batterie von zehn hinter einander geschalteten Lalande-Elementen benutzt. Bei gewöhnlicher Schaltung des Roulez-Mikrofon erzeugte diese Batterie in den Telephonen ein betäubendes Knacken und das Sprechen war unmöglich, bei der vorerwähnten Schaltung dagegen vollkommen, die Stimme war laut und klar und man konnte die Telefone sogar in einiger Entfernung vom Ohr halten, man konnte bei dieser Schaltung von einem Londoner Nebenamte mit einem Pariser Teilnehmer sprechen, doch kann bei ihr der Hörende den Sprechenden nicht unterbrechen. Dieser Mangel wird aber wohl in der Hauptsache in der wesentlichen Verstärkung des Tones aufgewogen.



    Zeitraum  1891
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Mix und Genest - selbsttätiger Gebührenerheber - Teil 1 Weitere Informationen verfuegbar Mix und Genest - selbsttätiger Gebührenerheber - Teil 1 Weitere Informationen : Fernverbindung London - Paris Weitere Informationen verfuegbar Fernverbindung London - Paris

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