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    Homepage > Telefontechnik > Geschichte Telekommunikation bis 1999
    1890 *** Kurznachrichten ***  91 von 436eine Seite zurückeine Seite vor

    1890 *** Kurznachrichten ***
    Fernsprechamt Berlin um 1991
    • Beschäftigung weiblicher Personen:  nach einen Versuch werden die Oberpostdirektionen ermächtigt, weibliche Personen bis zu einem Alter von 30 Jahren einzustellen. 
    • Einführung Vielfach: durch die Einführung des Vielfachbetriebes konnte der ursprünglich stehende Dienst jetzt auch im sitzen ausgeführt werden.
    • Störungen: die von Werner Siemens erfundene elektrische Bahnen stören den Fernsprechdienst durch magnetische Kopplungen.
    • Kopfhörer: durch die Einführung des Kopfhörer werden die Fernsprechhandapparate langsam verdrängt. Dadurch werden beide Hände zum Ausführen des Dienstes frei.
    • Die ersten Bleimantelkabel mit 28 Papierbändern umsponnenen Kupferadern mit 0,8 bis 1 mm Durchmesser wurden hergestellt 
    • In den Fernsprechämtern wurde der Handapparat mehr und mehr durch Kopfhörer ersetzt.
    • Halberstadt und die Umgebung erhielten ein Bezirksfernsprechamt.
    • Berlin 21. Dezember: Mit nur 45 Jahren starb Carl Lorenz
      Er gründete im Jahr 1880 eine „Telegraphenbauanstalt, Fabrik für elektrisches Licht, elektrische Eisenbahnen, Kunst und Industrie". Nach seinem Tode die Firma Lewert und andere nachrichtentechnische Unternehmen mit der „C. Lorenz AG" vereinigt. Nach dem 2. Weltkrieg hatte sich die Firma mit amerikanischer Hilfe in Stuttgart einen Neuen Anfang machen können. Sie firmierte anschließend als Standard Elektrik Lorenz (SEL).

    • Berlin 18. März: Mit 76 Jahren starb Johann Georg Halske.
      Er war der Mitbegründer der Telegraphen-Bauanstalt Siemens & Halske


    • USA 5. Januar:
      Das Zeichen einer „Blauen Glocke" wurde als Symbol für eine Fernsprechstationen eingeführt. In diesem Jahr wurden Hartford, Connecticut, in der Alten Bank die ersten Münzfernsprecher installiert.

    • USA 18. Oktober: Mit 81 Jahren stab Antonio Meucci in Clifton (New York, USA)
      Er hatte sich in den Jahren 1849 bis 1871 mit Konstruktionen von Telefonen beschäftigt, die aber nicht zu verwertbaren Ergebnissen geführt hatten.

    • Ungarn: Es gibt 14 staatliche und 8 private Ortsnetze.

    • Ungarn 1. Januar: die ersten drei Fernleitungen gehen von Budapest nach Wien in Betrieb.

    • Polen: Eröffnung eines privaten Ortnetzes in Lodz.

    • Island: Verlegung einer privaten Fernsprechleitung von Reykjavik nach Hafnarfjordur mit einer Länge von circa 10 km.

    • Monaco: Eröffnung des ersten Netzes mit 6 Teilnehmern.
      Eine Sprechstelle davon befand sich im fürstlichen Palast.
      Die Vermittlungsstelle befand sich in der dritten Etage eines Appartement Hauses.
      Nach zwei Jahren wurde eine Vermittlungsstelle für 100 Anschlusseinheiten mit Ortsbatteriebetrieb eingerichtet.

    • Frankreich Paris: Internationale Telegrafen Konferenz in Paris
      Es die erste der sieben Konferenzen, zu der alle Mitglieder der Telegrafenunion Abgesandte hingeschickt haben. Es befassen sich zwei grosse Kommissionen auf der Konferenz mit Tarifen und Reglementen.


    Bericht aus: Meyers Konversationslexikon
    Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892

    Telegraphenkonferenzen.

    Die siebente internationale Telegraphenkonferenz fand im Mai und Juni 1890 in Paris statt. Sie war von sämtlichen europäischen und den meisten außereuropäischen Telegraphenverwaltungen (im ganzen 42) beschickt.

    Die dem internationalen Telegraphenvertrag noch nicht beigetretenen Staaten (Bolivia, Costarica, Peru und die Vereinigten Staaten von Nordamerika) haben durch Vertreter von den Verhandlungen Kenntnis nehmen lassen. Außerdem waren die Bevollmächtigten von 23 Kabelgesellschaften anwesend. Den wichtigsten Teil der Beratungen bildete der deutsche Vorschlag einer gründlichen Reform zunächst des europäischen Telegraphentarifs.

    Er hatte zum Zweck:

    • für ganz Europa nur zwei Taxen, eine für den Verkehr zwischen unmittelbar aneinander grenzenden Ländern und eine für den Verkehr zwischen solchen Ländern, welche durch Zwischengebiete oder durch das Meer voneinander getrennt sind, einzuführen.

    • die gänzliche Aufhebung der schwerfälligen Abrechnung über den Wechselverkehr und die Einführung einer pauschalen Vergütung für den Transitverkehr, wodurch zugleich die Befreiung des Telegraphendienstes von allen im Interesse der Abrechnung erforderlichen lästigen Nebenarbeiten erzielt werden sollte.

    Die allgemeine Annahme des deutschen Vorschlags scheiterte zunächst an fiskalischen Rücksichten. Dagegen ist es gelungen, den deutschen Tarif für den europäischen Verkehr durch Sonderverhandlungen mit verschiedenen Verwaltungen schon jetzt einfacher und einheitlicher zu gestalten.

    Danach werden für den deutschen Verkehr mit andern europäischen Staaten (außer der Türkei und Griechenland) in Zukunft nur noch drei verschiedene Taxgruppen bestehen:

    • Verkehr mit den unmittelbar angrenzenden Ländern (Belgien, Dänemark, Frankreich [vorübergehend noch 12 Pf.]
      den Niederlanden, Österreich-Ungarn, der Schweiz), mit einer Wortgebühr von 10 Pf.

    • Verkehr mit Großbritannien, Schweden, Norwegen und Italien, mit einer Wortgebühr von 15 Pf.

    • Verkehr mit Russland, den Balkanstaaten, Spanien und Portugal, mit einer Wortgebühr von 20 Pf. Für Griechenland ist eine Wortgebühr von 30 Pf. vereinbart.

    • Die Gebühr für Semaphortelegramme ist auf 1 Fr. (die Hälfte des bisherigen Satzes) ermäßigt worden.

    • Eine Herabsetzung der Kabelwortgebühr für Telegramme nach Australien von 10 auf 5 Mk. steht in Aussicht.

    Von den übrigen Ergebnissen der Konferenz sind von allgemeinem Interesse noch folgende:

    Die Bestimmung, dass die Drähte, welche je zwei Telegraphenanstalten verschiedener Vertragsländer unmittelbar verbinden und einem lebhaften Verkehr dienen, mindestens 5 mm im Durchmesser haben müssen, ist dahin abgeändert, dass die Drähte einen elektrischen Widerstand von höchstens 7,5 Ohm auf 1 km haben dürfen.

    Ferner sind da, wo der Verkehr im Durchschnitt über 500 Telegramme (ca. 7000 Wörter) für den Tag und Draht hinausgeht, die beteiligten beiden Verwaltungen gehalten, entweder eine neue Leitung herzustellen, oder schneller arbeitende Apparatsysteme zu verwenden.

    Endlich ist nachgegeben worden, dass in der Adresse der Telegramme nicht nur die Namen von Bestimmungsanstalt und -Land, sondern auch die zur nähern Bezeichnung der Lage des Ortes hinzugefügten Benennungen einer territorialen Unterabteilung des Landes (Provinz, Kreis, Departement etc.) ohne Rücksicht auf die Zahl der gebrauchten Buchstaben oder Wörter als nur je ein Taxwort gezählt werden.

    Die nächste internationale Telegraphenkonferenz, welche sich in erster Linie mit dem deutscherseits vorgeschlagenen allgemeinen und einheitlichen Tarif befassen wird, findet 1895 in Budapest statt


    Zeitraum  1890

    1890 *** Kurznachrichten ***  91 von 436eine Seite zurückeine Seite vor
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