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    1888 *** Kurznachrichten ***  87 von 435eine Seite zurückeine Seite vor

    1888 *** Kurznachrichten ***
    Titelseite Telefonbuch Berlin, derr Vorläufer des Branchenbuches.
    • Berlin: Das Telefonbuch erhält einen besonderen Teil, in dem die Teilnehmer nach Berufsgruppen sortiert sind. Der Vorläufer des Branchenbuches.
      Bild zeigt die Titelseite des ersten Telefonbuches von 1881 aus Berlin

    • Dringende Ferngespräche: Es wurde dafür die dreifache Gebühr berechnet.

    • Heinrich Hertz: Experimenteller Nachweis der Ausbreitung elektromagnetischer Schwingungen über Antennen mittels Funkeninduktor. Zusammenhang von Wellenlänge, Lichtgeschwindigkeit und Frequenz erforscht.

    • Hannover: Das Fernsprechamt Hannover mit 700 Teilnehmern erhielt als erste Fernverbindung die Leitung Hannover -- Braunschweig -- Magdeburg -- Berlin. Alle diese vier Ämter benutzten die gleiche Leitung. Es folgte dann Hannover -- Hildesheim -- Braunschweig -- Magdeburg.

    • Berlin - Dresden: Die Fernleitung mit einer Länge von 230 km wurde dem öffentlichen Verkehr übergeben.

    • Württemberg: Am 31.3.1888 gab es in Württemberg 3 Fernsprechämter
      - Stuttgart: 606 Teilnehmer
      - Heilbronn: 49 Teilnehmer
      - Ulm 70: Teilnehmer
      Es gab insgesamt 15 öffentliche Sprechstellen. Es waren 737 Umschaltverbindungen mit einer Drahtlänge von 748 km vorhanden.

    • Österreich: erbaute die kk. Telegrafenverwaltung 9 weitere Telefonzentralen. (Baden, Vöslau, Mödling, Wiener Neustadt, Neunkirchen, St. Pölten, Liesing, Rabenstein und Singerin-Naßwald). Die Teilnehmer konnten nur in den eigenen Netzen telefonieren.

    • Ungarn: Durch ein Gesetz wurden die Einrichtung und der Betrieb von Fernmeldeeinrichtungen jeglicher Art zum Alleinrecht des Staates erklärt. Neue Konzessionen wurden nicht mehr ausgestellt. Der Staat begann eigene Ortsnetze einzurichten.

    • Niederlande 23. Januar: die erste Fernleitung wurde durch die NBTM zwischen Amsterdam – Haarlem – Zaadam eröffnet.

    • Tschechoslowakei 24. November: Eröffnung der Leitung Aussig – Teplitz.

    • Dänemark: hat 6 Ortsnetze mit zusammen 1.837 Teilnehmern

    • Norwegen: Es bestehen insgesamt 21 Ortsnetze mit 3.930 Teilnehmern.

    • Schweden 12. November: Patenerteilung No 1828 für ein Kohlepulvermikrofon

    • Wort-Preis: Die Kabelgesellschaften einigen sich auf einen Wort-Preis von 1 Schilling oder 25 Cents. Man sagt, das  sei genug um 25 bis 30 Millionen Worte übertragen zu können und um andere Investoren davon abhalten zu können, neue Kabel zu verlegen. Dieses hatte später Marconi dazu ermutigt, in dieses lukrative Geschäft einzusteigen.

    • 1. Mai: Das Deutsche Reich unterzeichnete die im Jahr 1884 in Paris erstellte internationale Kabelschutz-Konvention. Darin wurden namentlich die Auslegung von See- und Tiefseekabeln und die Strafandrohung bei Beschädigung von Kabeln geregelt.

    • 21. Mai Hamburg: Telegraphen-Inspektor Friedrich Clemens Gerke starb im Alter von 88 Jahren.
      Er war Beamter bei der optischen Telegraphie zwischen Hamburg und Cuxhaven. Im Jahr 1851 entwickelte er das noch heute gebräuchliche Morse-Alphabet, das im Jahr 1852 von den Teilnehmern des Deutsch-Österreichischen Telegraphenvereins eingeführt wurde.

    • 10. November: Die kleine Stadt Creisau in Schlesien erhielt die 10.000 Reichstelegraphenanstalt.




    Bericht aus dem Polytechnischen Journal 1888, Band 270/Miszelle 1 (S. 47)

    Poole und Mac Iver's selbsttätiger Einschalter für öffentliche Telefonzellen.

    Bei der zunehmenden Einführung öffentlicher Telefonzellen mag an einen selbsttätigen Einschalter erinnert werden, welcher darauf berechnet ist, die Betriebskosten für solche Zellen dadurch zu vermindern, dass er die Verwendung eines Beamten zur Annahme der Bezahlung und zur Überlassung des Telefons auf die bestimmte Zeit in diesen Zellen unnötig macht.

    Ein solcher Einschalter muss

    1. zur Zeit des Bedarfes ein Signal nach dem Vermittelungsamte senden
    2. den in die Büchse gezahlten Betrag anzeigen und bei Verschiedenheit des Betrages in verschiedenen Fällen den Betrag angeben, welcher in jedem einzelnen Falle bezahlt worden ist
    3. die Zeit abmessen, welche für das Gespräch zugestanden ist, und zwar nicht vom Beginne des Rufens an, sondern von dem wirklichen Beginne des Gespräches an
    4. für eine sichere Aufbewahrung des gezahlten Geldes sorgen.


    Diese Forderungen erfüllt ein von Poole und Mac her in Manchester angegebener und von Smith, Baker und Comp. in den Cornbrook Telegraph Works in Manchester ausgeführter selbsttätiger Einschalter, welcher seit dem Januar 1885 in dem Telefonnetze eingeführt worden ist, das alle wichtigen Städte von Cheshire und Lancashire unter einander verbindet. Beschrieben ist derselbe im Engineering, 1886 Bd. 41 * S. 549.

    Auf diesem Netze sind für ein Gespräch von 3 Minuten 25 Pf. zu bezahlen, wenn es mit einem Teilnehmer in derselben Stadt geführt wird, dagegen 50 Pf. wenn es mit einem Teilnehmer in einer anderen Stadt geführt werden soll. Der erstere Preis ist in einer Bronzemünze, der letztere in einer Silbermünze zu zahlen.

    Für jede der beiden Münzsorten ist ein passender Schlitz auf der oberen Fläche des Apparatkästchens angebracht und eine in einen dieser Schlitze eingesteckte Münze rutscht in einer Führung nach unten, rollt dann in der Führung zur Seite nach einer Art Trichter und legt sich in diesem flach auf einen Wagebalken; zu Folge des Übergewichtes senkt sich der mittels eines Laufgewichtes genau dem Münzengewichte entsprechend eingestellte Balken und das Geldstück fällt in einen besonders verschließbaren Behälter hinab, zugleich wird aber eine Batterie in die nach dem Vermittelungsamte führende Leitung eingeschaltet; der eine Wagebalken sendet aber einen positiven Strom, der andere einen negativen Strom, daher wird eine Magnetnadel im Vermittelungsamte nach rechts oder nach links abgelenkt und diese bringt die eine oder die andere von zwei Fallscheiben zum Fallen, so da?s der Beamte im Vermittelungsamte nicht nur erfährt, von woher der Ruf kommt, sondern auch wie viel bezahlt worden ist, und letzteres kann nach Belieben sogar aufgezeichnet werden.


    In der Rufstelle geht der Strom durch einen Elektromagnet, dessen Anker, wenn er angezogen wird, das Telefon einschaltet und zugleich den Sperrkegel aus einem Sperrrade aushebt und verschiebt, so da?s das Rad durch ein Triebwerk genau 3 Minuten lang bewegt werden kann, bevor der Sperrkegel wieder einfällt und das Telefon wieder ausgeschaltet wird. Während dieser 3 Minuten fragt der Beamte, welcher Teilnehmer gewünscht wird, und schaltet diesen ein, wenn er frei ist. Dann sendet er wieder einen Strom nach der Rufstelle und dort durch den Elektromagnet, wodurch der Sperrkegel von Neuem ausgerückt und verschoben wird, der Rufende also auf 3 volle Minuten zum Gespräche die Leitung zu seiner Verfügung erhält; wie die Zeit verfließt, sieht der Sprechende, da ein mit dem Sperrkegel verbundener Zeiger über einem mit 0, 1, 2, 3 bezeichneten Bogen sich fortbewegt. Reichen die 3 Minuten nicht aus, so mu?s eine neue Zahlung geleistet werden, bei deren Einsteckung in die Büchse die Verbindung selbsttätig wieder hergestellt wird.


    Zeitraum  1888
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