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    Zählzusatz  16 von 24eine Seite zurückeine Seite vor

    Zählzusatz
    Zählzusatz Platine

    Der ZZS (Zähl ZuSatz) ist über die 1. Gruppenwähler Sicherung mit abgesichert. Der ZZS ist auf einer steckbaren Leiterplatte der Größe circa 8 x 10 cm untergebracht.

    Das Kernstück des ZZS ist ein integrierter Schaltkreis in dem auf einer Fläche von 3 x 5 mm alle ZZS Funktionen ausgeführt werden. Weiterhin enthält die Leiterplatte einige Bauelemente die nicht in das IC mit untergebracht werden konnten.

    Die Leiterplatte wird mit einem Stecker mit 2 x 11 Stiften einmal mit dem Gruppenwähler und einmal mit der Gestellverkabelung verbunden.

    Das Gehäuse für diese Platine ist für alle Systeme einheitlich. Es kann in den meisten Fällen ohne Adapter und Schrauben durch Einrasten oder Aufschieben installiert werden.

    Bildquelle: Fernmeldemuseum Aachen Foto: JH



    Schaltplan ZZS Platine

    Der ZZS hat folgende Aufgaben zu erfüllen:

    • Auswertung des Beginnzeichens
    • Unterscheidung zwischen Orts- und Fernverkehr durch Überwachung des Richtungskontaktes (rk Kontakt bei HDW, d-Arm bei EMD) und der Dauer der Zählspannung
    • Einleitung der Gebührenzählung beim Ortsverkehr
    • Umsetzung der Zeitimpulse vom EZTGO in Zählimpulse im Verhältnis 16: 1 (zeitgerechter Zähleinsatz)
    • Störimpulsunterdrückung (Impulse oder Unterbrechungen kleiner 40 ms dürfen die Zählung nicht beeinflussen)
    • Auslösung der Verbindung bei Beendigung des Gespräches durch den gerufenen Teilnehmer (Auswertung des Flackerschlusszeichens auf der a-Ader) nach ca. 5 sec (Blockadefreischaltung)
    • Überwachung der gedoppelten Zeittaktleitungen und Ersatzschaltung im Störungsfall
    • Störungssignalisierung.

    Funktionsablauf :

    Bei einer Belegung des 1. GW über einen  c-Kontakt der ZZS belegt. Bei Fernverkehr ist der Richtungskontakt rk geschlossen. Der ZZS ist inaktiv, und die Zählimpulse werden vom ZIG  unverändert weitergegeben.

    Ist der Richtungskontakt rk geöffnet (Ortsverkehr), so wird der ZZS aktiv  geschaltet. Bei ein ankommenden Zählspannung (Minuspotential auf der b-Ader) die länger als 600 ms andauert (Beginnimpuls) dann wird im ZZS der 1. Zählimpuls gebildet und die periodische Zeitimpulszählung wird eingeleitet.

    Eine Unterbrechung der Zählspannung von weiniger als 40 ms bleibt wirkungslos (wegen der Störimpulsunterdrückung).

    Ist der Richtungskontakt im Gruppenwähler fehlerhaft (offen), so wird  der ZZS auch bei Fernverkehr aktiv. Da jedoch in diesem Fall die Zählimpulse kleiner als  600 ms vom ZIG in Form auf der b-Ader eintreffen, wird die Verbindung vom ZZS sofort ausgelöst.

    Die a und b Adern werden im ZZS über eine a-Ader oder b-Ader Fühler ohne Störung der Symmetrie abgetastet. Treffen beim Auflegen des rufen­den Teilnehmers Flackerschlusszeichen­impulse ein, so löst der ZZS nach dem 8. Flackerzeichen aus. (ca. 6 sec) Die Ader-c wird aufgetrennt (Blockadefreischaltung).

    Für eine hohe Zuverlässigkeit überwacht sich der ZZS bei vielen Funktionen selbst. Im Störungsfall erfolgt Alarmgabe und an die Signalisierungs-Einrichtung.


    Abkürzung:  ZZS
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    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen verfuegbar Elektronischer Zeittaktgeber Weitere Informationen verfuegbar ZZS Platine

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