Bayern Online EDV Administration Internet Hosting Email Archivierung und Historische Fernmeldetechnik Bayern Online EDV Administration und Historische Fernmeldetechnik EDV Service | Historische Fernmeldetechnik | Bildersammlung
Suchen
info@bayern-online.com
Tel: 0160-6753587


 

Webseiten
  • Homepage
  • Was ist Neu
  • Suchen
  • Suchen - Neu
  • Spritkosten Berechnen
  • Impressum
  • AGB
  • Haftungsausschluss
  • Sitemap
  • Login
  • Marktplatz

  • Kategorien
     > Telefontechnik
        Geschichte Telekommu..
        Lexikon
        Vorwort
        Chronik des Fernmeld..
        Abkürzungen
        Videos
        Hauptbauteile
        Landesfernwahl
        Systeme Liste
        Verbreitung in Europ..
        Bilder
        Stromversorgung
        Animationen
        Links
        2 Sprechstellen mit..
        Vorfeldeinrichtungen
        Rund um die Telefont..
        Schaltungen
        Zusatzeinrichtungen
        Verbindungen
        Fernsprechauskunft
        Biografien
        1909 bis 1922
        Reichspostsystem - B..
        System Dietl Wien
        >> System 22
        System 27
        System 29
        System 31
        System 34
        System 40
        Wählsystem 48
        Wählsystem 48M
        System 50
        System 55 (EMD)
        System EMK
        Endamt 57
        System 58
        Endämter mit Koordin..
        Technische Dokumenta..
        Fachbuch 40 Jahre Fe..
        Fachbuch Das Rheinla..
        Das Fernsprechkabel ..
        Fachbuch Feyerabend
        Cyclopedia Telephony..
     Bilder
     Webmail Zugang
     Netzwerk EDV Service
     Email-Hilfe
     Schaltpläne
     Rundfunk

     
    Homepage > Telefontechnik > System 22
    Teilnehmer A  3 von 23eine Seite zurückeine Seite vor

    Teilnehmer A
    Fernsprecher SA 28 - Stromlaufplan

    Am Anfang der Verbindungskette steht immer ein Fernsprecher. Heute sagt man einfach Telefon dazu.

    Bild zeigt den Fernsprecher SA 28 mit Wählscheibe. Die Bezeichnung SA ist die Abkürzung für Selbstanschluss Amt.

    Die Wählscheibe im Telefon enthält eine Nummerschalter mit dem Kontakt nsi. Der Teilnehmer wählt die Nummer 5, dann wird beim Ablauf des Nummernschalter der Kontakt nsi 5-mal hintereinander kurz geöffnet. Die Leitung wird dadurch 5-mal kurz Unterbrochen.

    Die Vermittlungsstelle schließt von der Anzahl der Unterbrechungen auf die gewählte Ziffer.
    Das Verhältnis der Unterbrechungen zur Schließung der Gleichstromschleife liegt bei 60 ms zu 40 ms.

    Das wichtigste Bauteil der Wählschaltung ist die Wählscheibe, auch Nummernschalter genannt.
    Die Wählscheibe enthält 2 Kontakte, die bei der Wahl folgende Aufgabe haben:

    • Nummernschalterarbeitskontakt (nsa)
      Er schließt die Hör- und Sprechschaltung während der Wahl kurz. Die Wahlimpulse sind dadurch im Hörer nicht zu hören. Der Schleifenstrom wird verstärkt, weil in diesem Zustand das Telefon fast 0 Ohm Widerstand hat, anstelle von sonst ca. 600 Ohm, Impuls Verzerrungen werden dadurch auch vermindert

    • Nummernschalterruhekontakt (nsr)
      Er unterdrückt die letzten beiden Impulse des nsi-Kontaktes. Dient der Erzeugung einer Wahlpause von mindeste 200 ms, diese Zeit wird benötigt, damit die Vermittlungsstelle in der kleinen Zwischenzeit die Wähler in freier Wahl  einstellen kann.

    • Nummernschalterimpulskontakt (nsi)
      Er unterbricht die Gleichstromschleife. Die Anzahl der Unterbrechungen entspricht der gewählten Ziffer.
      Ältere Wählscheiben erzeugen 2 zusätzliche Impulse, die vom nsr unterdrückt werden (Mindestwahlpause).


    Fernsprecher SA 24
    Bauteil Liste:
    • Gabelumschalter  (dargestellt bei aufgelegtem Hörer)
    • Wecker ca. 600 Ohme (Wechselstromwecker)
    • Fernhörer (Lautsprecher)
    • M = Kohlemikrofon ca. 500 Ohm
    • Ü = Übertrager für die Rückhördämpfung
    • nsi = Nummernschalter - Impulskontakt
    • nsa = Nummernschalter - Arbeitskontakt (schließt bei der Wahl den Apparatewiderstand kurz)
    • C = 1 µF und W = 1000 Ohm
    • RN = 200 Ohm (Leitungsnachbildung)

    Funktions- Zustände:

    Bei aufgelegtem Handapparat verhält sich das Telefon hochohmig, es kann kein Gleichstrom durch den Apparat fliesen, er wird durch den Kondensator 1 uF abgeblockt.

    Wird vom Amt ein Rufwechselstrom (60V~/25 Hz) an die ab Leitung angelegt, dann fließt er über den Kondensator 1 uF und den Wecker (ca. 5-10 mA), der dadurch im Ruf Rhythmus ertönt.

    Beim Abnehmen des Handapparates werden alle Kontakte des Gabelumschalters  betätigt. Dadurch fließt ein Gleichstrom von der a-Leitung über die nsi Kontakt, den GU-Kontakt, den Widerstand 200 Ohm, die Spule des Übertragers, hier 95 und 35 Ohm, ein Teil davon über das Mikrofon parallel.
    Das Mikrofon erhält nun Speisung von circa 50 mA, das ganze Telefon hat dann einen Widerstand von ca. 600 Ohm von a nach b.

    Der dem Speisegleichstrom überlagerte Sprechwechselstrom (und die Signal Töne) werden vom Übertrager auf den Fernhörer übertragen. Die über das Mikrofon erzeugten Sprechwechselströme gelangen nur gedämpft in den eigenen Fernhörer (Rückhördämpfung).

    Beim Betätigen des Nummernschalters (Wählscheibe) wird die Sprech- und Höreinrichtung durch den nsa-Kontakt kurzgeschlossen. Durch den geringeren Widerstand erhöht sich der Schleifenstrom. Dadurch wird eine sichere, unverfälschte Impulsgabe gewährleistet. Gleichzeitig wird verhindert, dass Schleifenunterbrechungen im Hörer wahrnehmbar sind.

    Beim Ablaufen des Nummernschalters unterbricht der nsi-Kontakt die Gleichstromschleife. Das RC-Glied (W und C) verhindern Funkenbildung am nsi-Kontakt.

    Beim Auflegen des Handapparates wird das Telefon wieder hochohmig.


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Gabelschaltung - Brückenschaltung Kompensationsschaltung Weitere Informationen verfuegbar Gabelschaltung - Brückenschaltung Kompensationsschaltung Weitere Informationen : Sprechstelle Telefon Weitere Informationen verfuegbar Sprechstelle Telefon

    Teilnehmer A  3 von 23eine Seite zurückeine Seite vor
    Homepage > Telefontechnik > System 22