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    II. - IV. Gruppenwähler  9 von 17eine Seite zurückeine Seite vor

    II. - IV. Gruppenwähler
    II - IV. Gruppenwähler

    Schaltungsbeschreibung des I. - V. Gruppenwählers (EMK - Wähler)

    ist identisch mit der Beschreibung vom I. Gruppenwähler


    I. Gruppenwähler

    nach S & H Zeichnung: Fg 106/3003 a, b, Blatt. 2, Ausg. I

    EMK = System

    Januar 1955

    Nach der Übersichtszeichnung Fg 106/3003a, b bestehet in der Ausführung a und b kein Unterschied Aufbau mäßig (vgl. die Ms = Zeichnung) ist für die Ausführung a als I. GW die Anschlussmöglichkeit  zum Nachbau eines für den SWF erforderlichen Dekadenkontaktes vorgesehen.

     

    Belegen des Wählers:

    • Erde vom vor geschalteten AS oder GW an die ankommende c-Ader über Wi 1, kurzgeschlossen bei Leitungswiderstand > 300 Ohm, C 350, Verbindung 13-T (die beim Herausziehen des P-Relais geöffnet wird), (Kl. 1 I, mo III, v II, wo I, Wi 2  30, Spannung.

     

    Erhöhung des Widerstandes der ankommenden c-Ader zur Sicherung der Sperrung des Wählers gegen weitere Belegung und Verringerung des Stromverbrauches:

    • a) um 200 Ohm, sobald nach dem 1. Stromstoß V 800 betätigt wird über c III 2, C 200, (kli 1 II), v II, Wi 2  30, Spannung.
    • b) um 1000 Ohm nach dem Stillsetzen des Wählers (8) und Durchschalten der Sprechadern (10), über A1000, wo II, a II 1, C 200 usw.

     

    Aufnahme der Stromstoßreihe vom AS:

    • Erdstromstöße vom AS an a-Ader, wo II, A 1000, Spannung; zur Symmetrisierung: Spannung von AS an b-Ader, wo III, Dr  1000, Erde.

     

    Einstellung des Wählers (Dekadeneinstellung) durch die eingehende Stromstoßreihe:

    • Bei Beginn des 1. Stromstoßes Erde (Kli 2 II), p I, a II 2, (Kli 2 I), V 800, Spannung; Kurzschluss von V 20 durch  v III 2 bewirkt Halten von V während der Stromstoßreihe.
    • Je Schritt werden M2 und M1 nacheinander durch Ansprechen und Abfallen des A-Relais betätigt:
      Spannung,  M 2 60, a III 1 parallel zu  M 1 60, m 3 I, a III 2, dann v I 1, Wk, Erde;
      Kondensatoren 1/uF ( C 1, 2, 3) mit Widerständen (10 und 5 Ohm) für Funkenlöschung.
    • mo - Kontakte werden bei Beginn der Wählerbewegung betätigt.

     

    Umsteuerung auf Drehen nach Beendigung der Stromstoßgabe:

    • A bleibt in Ruhe, wodurch V 800 verzögernd abfällt:
    • M 3 wird betätigt und leitet den Drehvorgang ein:
      Spannung, M 3  900, mo II, v III 2, a II 2, p I, (Kli 2 II), Erde.
    • V wird wieder betätigt und M 3 hält sich:
      Spannung, V 800, (Kli 2 I) m 3 III, p I, (Kli 2 II), Erde.
      Spannung, M 3 900, v III 1, m 3 II, c I 2, (Kli 2 II), Erde.

     

    Selbsttätiges Drehen:

    • mo I und m 3 I haben die Verbindung von M 1 zu a III 2 aufgehoben;
    • M 2  60 und M 1  60 werden über m 2 und m 1 v I 1,Vk Erde wechselweise betätigt, so dass die Schaltarme in freier Wahl eindrehen.
    • wo - Kontakte werden beim 1. Drehschritt betätigt.

     

    Prüfen:

    • Erde, (Kli 2 II), P 1000 + 60, c I 1, w 11 II parallel v I 2, dann c-Kontaktbahn V, c-Ader zum nach geordneten     Wähler (Gw, LW), Spannung.

     

    Stillsetzen des Wählers:

    • Gleichzeitige Erregung von M 2  60 über m 2, v I 1, Wk, Erde und von M 1  60 über p II, A 1, c III 1, v I 1,   Wk, Erde,
      bewirkt Abbremsung des Drehvorganges. Verzögerndes Abfallen von V 800 durch p I, wodurch 
      auch M 3  900 durch v III 1 abfällt.

     

    Sperren des belegten Wählers:

    • Herabsetzen des Widerstandes der abgehenden c-Ader infolge Kurzschließens von P 1000 durch p I.

     

    Durchschalten der Sprechadern: a-Ader durch a I 1, b-Ader durch a I 2;   

    • durch Betätigen von A 1 beim Stillsetzen des Wählers (8), das sich über die ankommende c-Ader, C 350, c    III 2C 200, a II 1, wo II, A 1000, Spannung hält.

     

    Keine Einwirkung nachfolgender Stromstoßreihen auf den Wähler:

    •    A 1000 durch wo II von der a-Ader, Symmetriewicklung Dr 1000 durch wo III von der b-Ader abgeschaltet.

     

    Einleiten der Auslösung: 

    • Abschalten der Erde vom vor geordneten Wähler (AS, GW); Abfall von C 350 + 200 und A 1000.
    • Öffnung der abgehenden c-Ader durch c I 1, Abfall von P 60.
    • Wiedererregung von:  M 3  900
      über mo II, c I 2, (Kli 2 II), Erde,
      V 800 über (Kli 2 I), m 3 III, p I, (Kli 2 II), Erde.

     

    Auslösen des Wählers: 

    • M 2  60 und M 1  60 nacheinander betätigt wie unter (6), über m 1 und m2, v I 1, Wk, Erde.
    • Stillsetzen des Wählers nach erreichen der Ruhelage,
      durch gleichzeitige Betätigung von
      M 2 60 über m 2 parallel M 1  60 über mo I, a III 2, dann v I 1 Wk, Erde,
    • danach Abfall von M 3 900 durch mo II und V 800 durch m 3 III.

     

    Rückwärtiges Sperren während der Auslösung:   

    • Ankommende c-Ader durch mo III, (v II), aufgetrennt,
      bis Wähler und Relais in Ruhelage.

     

    Signalisieren des Dauerstromes in den Motorspulen:

    • Bei längerer Betätigung von M 1  60 oder M 2  60 Signalisierung über Wk (grüne Lampe mit EW).

     

    Stillsetzen des Wählers beim Fehlen freier Ausgänge (Durchdrehen):

     

    • Nach Erreichen des 11. Drehschrittes
      Erregung von P 100 + 60 über c I 1, w 11 II, Wi 3  1500, Spannung.
    • Stillsetzen des Wählers (durch w 11 I) und Betätigung von A 1 usw. wie unter 8. und 10.

     

    Übermittlung des Besetztzeichens nach dem Durchdrehen:

    • Besetztzeichen über w 111 III an Dr 480; induktive Übertragung auf
      a-Ader über Dr 1000, Schritt 11, a-Kontaktbahn   I, III;
      b-Ader über Dr 1000, Schritt 11, b-Kontaktbahn II, IV.

     

    Zählung des Durchdrehfalles:

    • Erde, (Kli 2 II), p I, P 60, c I 1, v I 2, c-Kontaktbahn V Schritt 11, Zählstromstoß bis zum Abfall von V).
    • Auslösung der Verbindung nach dem Durchdrehen wie unter 12.  und 13.

     

    Verkehrsmessung: 

    • Erde über c II 1, Cw 2000, an Messleitung ”Reg”, solange Wähler belegt ist.


    Relais, Wählermagnete und Kontakte, die in den nachstehend genannten Schaltungsvorgängen
    Betätigt sind bzw. werden, sind unterstrichen.

    Quelle: Deutsches Telefon - Museum Morbach Sigfried Warth


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