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    Homepage > Telefontechnik > Chronik des Fernmeldeamtes Gießen
    Beim Postamt Limburg/Lahn werden f&....  5 von 74eine Seite zurückeine Seite vor

    Eine Dokumentation der geschichtlichen Entwicklung des Fernmeldewesens in Mittelhessen

    Beim Postamt Limburg/Lahn werden für „aufgelieferte Telegramme 2.722 Mark vereinnahmt
    • 1885:
      Beim Postamt Limburg/Lahn werden für „aufgelieferte Telegramme“ 2.722 Mark vereinnahmt. Täglich kommen hier etwa 13 Telegramme an, 11 werden „aufgeliefert“ und 27 Durchgangstelegramme bearbeitet.Zwischen Weilburg und Aumenau wird erstmals Telefonverkehr erwähnt.

    • 1887:
      Das Postamt Limburg/Lahn verfügt über 4 Morseleitungen:

      Leitung Nummer von nach
      Ltg. Nr. 757 Koblenz Gießen
      Ltg. Nr. 841 Diez Frankfurt/Main
      Ltg. Nr. 853 Koblenz Gießen
      Ltg. Nr. 862 über Niederbrechen Frankfurt/Main


      Dazu eine Fernsprechleitung Nr. 862 von Limburg/Lahn über Montabaur nach Hillscheid.
      An Geräten sind 7 Morse- und ein Fernsprechapparat vorhanden.

    • 1888:
      In einem Raum neben der Telegrafenbetriebststelle im 1. Stock des Posthauses wird die erste Gießener Fernsprechvermittlung eingerichtet. Mit der Fernsprechtechnik kommt nun auch an Lahn und Dill eine neue Form der Nachrichtenübermittlung zur Anwendung, die sich in der Folgezeit weit schneller entwickeln wird, als die bisher vorherrschende Telegraphie.

      In Limburg/Lahn beginnen am 7. Juni die Bauarbeiten zu einem neuen Post- und Telegrafengebäude. In einem Erlaß des Reichspostamtes Berlin vom 29.12. 1885 war bereits festgestellt worden, dass das bisherige Gebäude „weder der Gesundheit der Beamten noch den Bedürfnissen des Publikums zuträglich sei“ und durch einen Neubau ersetzt werden sollte. Das alte ehemals von dem Posthalter Joseph Oberst erbaute Thurn und Taxis`sche Posthaus wird daraufhin vollständig abgerissen.

    • 1889:
      Am 1. November nimmt die sogenannte Gießener „Stadtfernsprecheinrichtung“ mit 55 Fernsprechstellen und 53 Teilnehmern ihren Betrieb auf.

      Die technische Ausstattung besteht aus:

      Anz.

      Bezeichnung

      2

      Klappenschränke mit je 50 Anrufeinheiten

      4

      Schnurpaaren für die Ortsverbindung

      4

      Schnurpaaren für Fernverbindungen

      1

      Handmikrofon

      1

      Fernhörer

      1

      Wecker

      4

      Sanduhren als Gesprächszeitmesser für Ferngespräche 

      1

      Stromversorgung mit „Daniel`schen Kupferelementen nass-offen“


      Von der Vermittlungsstelle aus führen Freileitungen über Dachgestänge zu den Teilnehmern. Die noch sehr einfach ausgestatteten Fernsprech-Wandapparate werden durch Trockenelemente gespeist. Der Betrieb ist von 8:00  bis 21:0 Uhr mit 2 Beamten besetzt.

      In Limburg/Lahn wird nach nur einjähriger Bauzeit am 1. Dezember das neue Post- und Telegraphenhaus eröffnet. Sein Baustil zeigt die Formen der in den neunziger Jahren verbreiteten deutschen Renaissance (Neo- Klassizismus). Die Fassaden sind aus roten Verblendziegeln hergestellt, während die Architekturteile aus Mainsandstein bestehen, der aus den Steinbrüchen von Boxtal am Main stammt.

      Im 2. Geschoß des Gebäudes sind der 60 qm große Telegrafen-Apparatesaal und das Batteriezimmer untergebracht. An dem kleinen turmartigen Gebäudeteil am Seiteneingang Frankfurter Straße befindet sich das Abspanngestänge für die oberirdischen Leitungen.

      Die Gesamtkosten des Neubaus betragen 129.578 Mark und 28 Pfennige. 
         

      Schreiben zur geplanten ersten Kabelverlegung zum neuen Limburger Postamt:

      Frankfurt/Main, den 7. October 1889

      „An den löblichen Magistrat zu Limburg/Lahn

      Es wird beabsichtigt die in Limburg/Lahn vom östlichen Ausgange des Lahnhofs an dem Wege nach Eschofen bis zum neuen Postamte oberirdisch geführte Telegraphenlinie gelegentlich der Inbetriebnahme des neuen Postgebäudes in eine unterirdische Kabellinie umzuwandeln.

      Mit der Aufnahme der dieserhalb erforderlich werdenden Verhandlungen habe ich den Kaiserlichen Telegrapheninspector Herrn Ebert beauftragt.


      Den löblichen Magistrat ersuche ich ergebenst, gleichfalls einen Beamten bestimmen und uns gefälligst bezeichnen zu wollen, mit welchem der hierseitige Beauftragte in Verbindung zu treten haben würde.

      Der Kaiserliche Ober-Postdirector



      Bau von „Spar-Leitungen“ von Biedenkopf nach den umliegenden Ortschaften.


    Limburger Posthaus aus dem Jahr 1889

    Das rechte Bild zeigt das  Limburger Posthaus aus dem Jahr 1889

    Quellen Bild und Text: Seniorenbeirat der Deutschen Telekom in Giessen
    zur Homepage SBR Giessen

    Zeitraum  1885-1889
    Land:  D
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Bei der Telegrafenbetriebsstelle Gießen bestehen direkte Morseverbindungen Weitere Informationen verfuegbar Bei der Telegrafenbetriebsstelle Gießen bestehen direkte Morseverbindungen  

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